Kann man noch F1 Fan sein?

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  • Das Urteil geht schon in Ordnung aber ich werde ehrlich gesagt Flavio Briatore vermissen, ich möchte ihm hiermit danken für die verrückte Zeit von 2003 bis 2009. Schade das er nicht mehr da sein wird, er war ein Lebemann und im Gegensatz zu Ron Dennis ein Symphatieträger.

    Zu Piquet kann ich nur sagen das wir ihn hoffentlich nie wieder in der Formel 1 sehen werden und ich wünsche ihm für die Zukunft nichts gutes.
  • Original von Deftones
    Das Urteil geht schon in Ordnung aber ich werde ehrlich gesagt Flavio Briatore vermissen, ich möchte ihm hiermit danken für die verrückte Zeit von 2003 bis 2009. Schade das er nicht mehr da sein wird, er war ein Lebemann und im Gegensatz zu Ron Dennis ein Symphatieträger.


    Abgesehn von Ron Dennis muss ich dir zustimmen. Mir kommt es irgendwie so vor, als wenn die Formel1 alle ihre starken, einzigartigen Charaktäre verliert. Was auch immer man von Briatore und Dennis hält, die beiden haben für die Formel 1 sehr viel getan und waren wenigstens nicht langweilig. Jetzt haben wir wirklich fast nur noch anpassungsfähige, langweilige Ja Sager.

    Soll und kann das der Sinn sein? Lebt ein Sport nicht davon, dass es in diesem auch Menschen gibt, denen es egal ist was man von ihnen hält? Ich glaube, der Sport braucht solche Persönlichkeiten, die auch mal aufallen, denen es egal ist ob man sie magt, die aber trotzdem alles für den Sport geben. Wir haben doch inzwischen bei den Fahrern auch fast nur noch solche aalglatten, das muss sich ändern.
    Wer braucht schon PR Berater? Ich finde eines der besten Beispiele dafür ist Hamilton, ihm fehlt eine richtige Persönlichkeit, das ist auch der Grund warum er mir persönlich nicht so symphatisch ist. Dann doch lieber einen Kimi, grade raus, ehrlich. Scheiß doch drauf, ob er mal besoffen vom Boot fällt.

    Ich hoffe, dass sich das wieder ändert. Das es wieder Fahrer und Teamchefs gibt, die auffallen und die alles geben, damit der Sport weiterhin so geil ist!


    Original von Deftones

    Zu Piquet kann ich nur sagen das wir ihn hoffentlich nie wieder in der Formel 1 sehen werden und ich wünsche ihm für die Zukunft nichts gutes.


    Muss ich dir doch glatt nochmal zustimmen :P
    Unwissenden kann man leider nicht helfen!
  • Briatore hat sich mit Sicherheit einiges zu Schulden kommen lassen und die Bestrafung für ihn halte ich auch für gerechtfertigt. Aber trotzdem muss ich Icewoman zustimmen-der Formel 1 gehen immer mehr Charackterköpfe verloren. Ein Dr. Mario Theissen würde bestimmt nie mal eine Party feiern-im Gegensatz zu Teamchefs wie Briatore. Ich bin ehrlich- ich kann Flavio absolut nicht ausstehen, aber er hat für den Sport viel geleistet. Ich bin mir nicht sicher, ob MSC und ALO Weltmeister wären, wenn Briatore nicht gewesen wäre.
    Bei den Fahrern ist es ähnlich. Ein Lewis Hamilton hat großes Talent- aber ihm fehlt jegliches persöhnliches Profil. Sobald er irgendwo eine Kamera sieht, fängt er an zu grinsen denn er ist ja der "Sunnyboy". Eine eigene Meinung hat er auch nicht. Wozu auch? Er muss ja nur das sagen, was Nobby ihm vorplappert. Da habe ich wirklich lieber jemanden wie Kimi oder JPM...die sind wenigstens keine Maschienen.

  • wie ich mich motiviere ?

    also solche Aktionen hinterlassen tatsächlich auch bei mir einen bitteren Nachgeschmack, allerdings liebe ich diesen Sport zu sehr um von heute auf morgen damit abzuschliessen. Ich hab mir in der letzten Woche auch alte Rennen angeschaut um von Skandalen und co. abzuschalten...
    Allerdings habe ich immer eines im hinterkopf :
    In der F1 wurde schon immer betrogen, manipuliert etc. dass früher nicht alles rausgekommen ist , kann Glück sein, vielleicht war es damals auch nur Geläufiger zu Betrügen . Ich weiss es nicht. Wenn du allerdings mal anzweifelst ob ich du dir dieses Politik- Drama noch antun willst, schau dir einfach alte onboards an. ;)
    Nächstes Jahr wirds für dich ja doppelt schlimm , da Fisichella ja seine Karriere als Stammfahrer beendet. Ich hoffe wir können hier weiter auf dich zählen ;)
    Word is Bond.
  • In der Tat sind die Meisten Fahrer heute sehr umgänglich und leicht handzuhaben, aber ein Stück weit sind auch die Medien schuld.
    Sie sind sensationsgeil und warten nur auf einen Kommentar den sie dann für sich interpretieren können. In Sachen Interviews ist Kimi wirklich der Beste!

    Aber auch Fernando kann Klartext reden vor allen Dingen im spanischen Fernsehen. Er hat einmal mit einem Reporter ein Mensch-ärgere-dich-nicht ähnliches Spiel als Formel 1 Version gespielt und Alonso kam auf das Feld: 10 Sekunden Strafe weil er Hamilton von der Strecke gedrängt hat. Und Alonso nur: "But maybe Hamilton is out." ;D
  • @maestro

    Stimmt, aber es stimmt auch, daß sobald ein Fahrer etwas macht was jemandem nicht passt, dann ist das "Geschrei" in der Öffentlichkeit nach einer Bestrafung groß. Sowas gab es früher nicht.

    @Alex
    Die Tür zumachen, mache ich wenn ich vorne bin, nicht wenn er schon neben mir ist. Ein geplanter Abschuss geht anders, korrekt, aber ein Abschussversuch aus dem affekt, weil überrascht, ist in meinen Augen auch ein Abschuss. Aber wie Du es nennst ist egal, er hat absichtlich versucht jemanden aus dem Rennen zu nehmen um selber einen Vorteil davon zu haben.
  • Ich glaube nicht, dass es im Affekt geschah. Schumacher wusste, dass Villeneuve klar schneller ist und früher oder später zu einem versuch ansetzen wird. Das sah er doch schon lange im Spiegel. Und er wusste auch, dass dann die WM gelauffen ist. Also blieb ihm nichts anderes übrig, als seinen eigenen Ausfall in Kauf zu nehmen um sich so die WM zu sichern. Villeneuvs Glück war halt, dass Schumacher etwas zu spät einlenkte und somit seine Vorderradaufhängung verfehlte.
    Perez, das war SAUBER!
  • Original von insider
    Ich glaube nicht, dass es im Affekt geschah. Schumacher wusste, dass Villeneuve klar schneller ist und früher oder später zu einem versuch ansetzen wird. Das sah er doch schon lange im Spiegel. Und er wusste auch, dass dann die WM gelauffen ist. Also blieb ihm nichts anderes übrig, als seinen eigenen Ausfall in Kauf zu nehmen um sich so die WM zu sichern. Villeneuvs Glück war halt, dass Schumacher etwas zu spät einlenkte und somit seine Vorderradaufhängung verfehlte.

    Das ist jetzt reine spekulation. Eine vorherige Planung kann man in dem Fall zu 100% nicht nachweisen, ganz im Gegenteil ist es im aktuellen Fall. Das ist eben der Unterschied.
  • Nach einiger Überlegung und auch intensivem lesen hier glaube ich dass man unterscheiden muss. Zum einen bin und bleibe ich ein Formel 1 Fan, das ist unbestritten.
    Was aber ist die "Formel 1"? Es ist der Gentlemen Sport, den ich verehre. Nicht der Sport des Geldes und des unlauteren Wettbewerbs. In meinen Augen stinkt hier der Fisch vom Kopf. Die FIA, die Vermarktungsinteressen, die Hersteller und großen Mäzenen.
    Vielleicht idealisiere ich hier die Vergangenheit, aber mir kommt es so vor als ob alles eine zahnlose Veranstaltung geworden ist.

    Die Vergleiche mit den bekannten umstrittenen Rammstößen sind anders zu betrachten als crashgate. Sind Senna und Schumacher als Fahrer und Egoprinzen kurz ausgehakt, war crashgate eine ganz klare Teamorder. Diese Teamorder ist in meinen Augen organisierte Kriminalität und das verdirbt mir den appetit an der heutigen Formel 1.

    Der Auftritt von Force India und Brawn ist eine Erfrischende Abwechslung. Mit den großen Werksteams von Mercedes und Renault, die quasi seelenlos sind, ist das ganz große Geschäft in die F1 gekommen und damit auch der absurd hohe Druck Ergebnisse zu erzielen. Einzelteams können sich nur schwer an der Spitze halten, nur mit Hilfe von Mäzenen wie Mateschitz und Mallya kann so ein Team überhaupt konkurrieren!

    Das Gegenbeispiel ist Williams, die haben sich nicht von BMW verbiegen lassen und halten sich gerade so über Wasser. Sauber stand zwischenzeitlich nicht auf der Meldeliste für nächstes Jahr, das muss man sich mal vorstellen! Eine völlig absurde Situation.

    Für den Moment kann ich nicht sagen das die Formel 1, die man heute live im Fernsehen erlebt, eine Veranstaltung ist, deren Fan ich bin. Vor rund 20 Jahren bin ich Fan geworden und erkenne zu wenig von der Fazination von damals wieder.
    Ich werde die F1 weiter verfolgen, aber die Begeisterung von damals wird nicht wieder aufkommen.
    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."
    Voltaire
  • Original von =[Ra]=
    Nach diesem FIA urteil ist es für mich fraglich ob ich noch so ein FAN bin wie früher.


    Du kannst noch ein Fan sein, indem du F1 nicht wie ein Sport siehst sondern wie eine Mischung: Sport und Zirkus, was es wirklich ist. FIA hat es selber seit lange mit verschiedene Aktionen klar gemacht.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dare ()

  • Ja man kann immer noch F1 Fan sein.

    Nur weil Briatore/Symonds/Piquet letztes Jahr nicht ehrlich waren und ein Rennen manipuliert haben, gebe ich doch die Formel 1 nicht einfach so auf. (Dazu bedeutet sie mir einfach zuviel)

    Ja ab und zu erinnert die F1 an einen Zirkus, da ist was wahres dran.

    Und ab und zu ärgert mich das Theater rund um die F1 wenn wieder Mal ein Skandal den anderen jagt und es so manches umstrittenen FIA-Urteile gibt oder auch während des Rennens umstrittene Strafen der Rennkommission ausgesprochen werden.

    Aber Skandale gab es in der F1 immer Mal. Da müssen wir Fans wohl durch.

    Die Strafe für Briatore und Symonds finde ich angemessen und gerechtfertigt.

    Das Urteil der FIA ist meiner Meinung nach sehr milde ausgefallen, ich hätte da auch noch eine saftige Geldstrafe erwartet.



    Nelson Piquet jr. war damals echt in der Zwickmühle, seine Chefs gaben ihm den Befehl einen Chrash zu provozieren, hätte er es nicht gemacht wäre er vermutlich sofort geflogen.

    Irgendwie kann einem Piquet jr. da auch etwas leid tun.

    Egal wie er gehandelt hat oder gehandelt hätte es wäre falsch gewesen.



    Er steht jetzt als der Buhmann da, der den Crash provoziert hat und der dann auch noch sein Team verraten hat.

    Die wahren Schuldigen sind aber Briatore und Symonds.

    Piquet jr. war meiner Meinung nach auch ein Opfer.


    Auch wenn es natürlich nicht richtig war, was er gemacht hat.

    Und das schlimmst an so einem fingierten Crash ist meiner Meinung nach, was wäre passiert wenn es Verletzte wegen so einem Crash gegeben hätte.
    Gute Besserung Michael.
    R.I.P Jules Bianchi

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