NORDSCHLEIFE

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    Wäre es nicht wieder mal eine Idee ein Rennen auf der Nordschleife auszutragen (nach Renovierung versteht sich). Die ganzen 24 Stunden Rennen finden auch auf der Nordschleife statt. Man hat die Nordschleife gestrichen weil Niki Lauda 1976(!) seinen Unfall hatte. Nur damals war es Gewohnheit das 1 oder mehrere Fahrer starben. Heute ist die Formel 1 so sicher das kaum was passiert. Die letzte schlimme Verletztung war 1999 Schumi mit seinem Beinbruch und das letzte Todesopfer war Ayrton Senna (1994).
  • Re: NORDSCHLEIFE

    Die Idee hat ja wirklich was ;D

    Aber leider ist das unmöglich.Wenn vor 30 Jahren dort noch F1 gefahren wurde heisst das noch lange nicht, dass man es heute-auch nach Renovierungen-noch könnte.

    1.Auslaufzonen-Soviele kannst du gar nicht bauen auf über 20km.Die Strecke ist zu lang.

    2.Streckenabschnitte wie "Fuchsröhre" oder "Karussel"usw.Bau die mal um ohne das die Nordschleife total ihren Charakter verliert.Ein Alfons zeigt dir den Vogel wenn du ihm sagst "fahr durchs Karussel". ;D

    3.Die heutigen F1-Autos würden die teilweise starken Höhenunterschiede nicht überstehen und an einigen Stellen einfach -zitat Lauda- "auseinanderbrechen". ;D :D

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  • Re: NORDSCHLEIFE

    Wenn man sich vom Osten der Grand-Prix Strecke im Schatten der Nürburg nähert, bemerkt man Strassen, die hinter der berühmten Burg weiter führen.Sie sind Teil der "grünen Hölle" , der berühmten Strecke um die Burg, die ca.23 km lange Nordschleife des Nürburgrings.

    Der alte Ring war schlicht der grosartigste Kurs, der je gebaut wurde.Er verlief vom Fahrerlager und dem Ort Nürburg durch ein Tal nach Adenau und durch die Eifel zurück.Eine Unzahl von Kurven, verteilt auf 22 km - eigentlich sind es 23 km, man kann darüber streiten ob man den kleinen Verbindungsteil mit der Geraden zur Südschleife mit zum alten Ring zählt - , erwarteten die Piloten.Und Flugplatz, Pflanzengarten, Karussell gehören zu den klangvollen Namen in der Rennsport-Folklore.

    Der Grand Prix Kurs hatte wie oben schon erwähnt eine wenig benutzte Südschleife, mit der die Strecke um gut 4,5 km verlängert werden konnte.Mit dem Bau der Piste wurde 1925 begonnen.Zwei Jahre später waren die Arbeiten, mit der man vor allem die Arbeitslosigkeit in der strukturschwachen Region bekämpfen wollte, abgeschlossen.Von Beginn an wurde hier der deutsche Grand Prix ausgetragen - zunächst für Sportwagen, von 1931 an nach den Grand Prix Regeln.

    Die Dominanz der staatlich geförderten Teams von Auto Union und Mercedes Benz nach ihrem ersten Auftreten 1934 machten das Rennen zum wichtigsten auf dem Kalender.Es war eine Epoche beeindruckender Maschinen und grossartigen Piloten wie Rudolf Caracciola der den deutschen Grand Prix insgesamt 6 Mal gewinnen konnte. (1926 auf dem Berliner Avus)

    Dennoch gab es 1935 einen bemerkenswerten Aussenseitersieg, als man eigentlich fest mit einem deutschen Sieg rechnete.Manfred von Brauchitsch lag mit seinem Mercedes in Führung, konnte aber den hartnäckigen Tazio Nuvolari mit seinem betagten Alfa Romeo nie richtig abschütteln.In den letzten Runden lag der deutsche eine halbe Runde vor dem Italiener , der später im Karussell dem Mercedes allerdings schon gefährlich nahe gekommen war.Plötzlich hatte der Mercedes eine Reifenpanne, und Nuvolari gelang der Sieg ,den die verblüfften Kamaramänner der Wochenschau nicht auf Zelluloid bannen konnten.

    Im Jahre 1957 gelang Juan Manuel Fangio sein grösster Sieg auf dieser Strecke.Wegen eines Boxenstopps hat sich sein Vorsprung von 28 Sekunden in einen Rückstand von 45 Sekunden auf die Werks-Ferrari von Peter Collins und Mike Hawthorn verwandelt.Bei seiner Aufholjagt fuhr der fünfmalige Weltmeister einen Rundenrekord nach dem anderen.Am Ende hatte er den Rekord um 23 Sekunden unterboten und damit gesiegt.

    Natürlich war der alte Ring eine gefährliche Strecke.Peter Collins, Graf Beaufort und Herbert Müller kamen hier ums Leben.Nach Niki Laudas Unfall 1976 zug die Formel 1 weiter nach Hockenheim.Auf der Nordschleife finden nur noch Tourenwagenrennen - vor allem das 24 Stunden Rennen - statt, und gegen einen kleinen Betrag kann man mit dem Familien Auto dort fahren.

    Quelle:Rennstrecken der Welt
    Heel-Verlag.













  • Re: NORDSCHLEIFE



    -Flugplatz-
    Gerhart Mitter kam 1969 in einem Formel 2 Boliden beim Training ums Leben.

    -Schwedenkreuz-
    Manfred Winkelhocks Formel 2 BMW überschlug sich 1980 beim Eifelrennen auf äußerst spektakuläre Weise.Wie durch ein Wunder entstieg er dem Wrack vollkomen unverletzt.Bei einer kleinen Kollision war vier Runden zuvor die Frontpartie seinen Wagens verformt worden.

    -Wehrseifen-
    Der viel versprechende argentinische Pilot Onofre Marimon kam 1954 beim Training ums Leben.

    -Bergwerk-
    Niki Lauda verunglückte 1976 und zog sich lebensgefärliche Verbrennungen zu.Knapp 2 Monate später saß er wieder in einem F1-Boliden.

    Graf Carel Godin de Beaufort kam 1964 bei dem Versuch ums Leben, sich mit seinem privaten Porsche zu qualifizieren.

    -Kesselchen-
    Herbert Müller wurde 1981 bei einem Unfall während des 1000 Kilometer Rennens tödlich verletzt.

    -Pflanzengarten-
    Peter Collins kam 1958 im Kampf um die Führung im deutschen Grand Prix ums Leben.

    Rundenlänge:22,834km.
    Rundenrekord Formel 1:Clay Regazzzoni /Ferrari 312 T 7:06:04 Min. 1975.
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