Angepinnt F1 Motoren

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    • die Fortsetzung

      Original von Max Power
      Desweiteren wurden die exorbitanten Leistungsangaben jenseits der 1000 PS nie offiziell nachgewiesen werden, da keinerlei Meßmethoden oder Prüfstände parat standen! Als stärkster Wagen aller Zeiten gilt ja das Qualifikationsauto von Benetton zum Mexiko GP 1986 welches mit 1350 PS angegeben wurde! Allerdings ließ Berger verlauten dass das Auto "vor Kraft kaum noch laufen konnte"!


      1886 liegt ja schon mitten in drin.
      Die Leistungsentwicklung dürfte der FISA schon vorher Bauchweh bereitet haben. Für 1984 wurde der zulässige Verbrauch stark limitiert.. Was ans sich sehr vernünftig klingt und "damals" auch im Trend lag ( die Sportwagen - Cruppe C hat sich quasi über den Verbrauch definiert ) war den Rennverläufen eher weniger zuträglich.

      Die Hackordnung hat vorgesehen, dass man, um schnell fahren zu "dürfen" einen TAG-Porsche ( oder später einen Honda ) im Rücken braucht.
      Wer von den weniger auserwählt motorisierten Fahrern sich der "gottgewollten Ordnung" widersetzte oder gar am Ladedruck schraubte blieb "zur Strafe" in der vorletzten Runde mit trockenem Tank liegen.

      Vor dem Hintergrund erscheint die tolle (Trainings-) Leistungsausbeute ( speziell die von BMW ) um so sinnloser ....

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    • Machen wir hier weiter

      Original von Stefan
      Wie gesagt, auch hier gilt: Ein starker Motor ist eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung, nicht nur für sportlichen Erfolg, sondern auch für hohe Topspeedwerte. Der Mercedes-Motor ist bei BrawnGP einer von vielen Faktoren. Natürlich wurde das Auto mit Geld von Honda entwickelt, und angeblich soll Ross Brawn ja im Laufe des Jahres 2008 drei unterschiedliche Autos für 2009 gebaut haben, von denen zwei gar nicht gingen. Aber jetzt hapert es eben. Nur woran? Am Geld? Oder doch daran, daß das Auto am Saisonanfang mehr oder weniger "zufällig" schnell war ohne daß es jemand erklären konnte und jetzt kann niemand den Leistungsabfall erklären?

      Zuverlässig sind die Motoren in der Formel 1 heute alle. Wann ist denn das letzte mal ein Motor verraucht? So richtig mit Nebel auf der Strecke. Die Stärke des Motors setzt sich eben aus verschiedenen Faktoren zusammen: Einerseits aus der Anzahl der Pferdestärken, andererseits aus dem Verbrauch und eben der Zuverlässigkeit, die aber überall gut ist. Wie gesagt, auf dem Nürburgring hat Rubens Barrichello beim Überholmanöver gegen seinen Ferrari-Nachfolger Felipe Massa klar und deutlich gezeigt, wieviel Kraft der Mercedes-Motor einfach haben muß, sonst wäre es ihm nicht möglich gewesen, so deutlich auf der Gerade vorbeizufahren. Da nutzt die beste Kurvengeschwindigkeit nichts, wenn Du die PS nicht hast, um den Speed auf die Gerade mitzunehmen.


      Die Topspeedwerte vom Ring zeigen aber keine Unterschiede zwischen Ferrari und Brawn. Alle vier Autos lagen innerhalb von 0,7 km/h. Ich glaube zu dem Zeitpunkt als BAR MAS überholt hat, hatte der Ferrari große Probleme mit seinen Reifen. Renault durfte ihren Motor nachbessern weil sie angeblich 30 PS weniger als die Konkurrenz hatten. Ich denke wir sollten davon ausgehen, dass die Motorleistung mittlerweile bei allen vergleichbar ist.

      Brawn hätte die ersten Rennen mit jedem anderen Motor genauso dominiert wie sie es mit der Einheit aus dem Hause Mercedes gemacht haben. Und ich glaube auch nicht, dass sie im Vergleich zum Anfang der Saison langsamer sind. Vielmehr ist deren Entwicklungstempo nicht so schnell wie das der Konkurrenz. Da macht sich das abgespeckte Budget bemerkbar.

      Was die Zuverlässigkeit angeht, hast du natürlich recht. Ich glaube der Motorschaden von KUB in der ersten Runde von Sepang war bisher der einzige der Saison. Und es ging auch ohne Nebel vonstatten.
      If everything seems under control, you're just not going fast enough - Mario Andretti

      He loves walls being close, he loves no margin for error - that's what divides men from boys - M.Brundle about Robert

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    • Original von DIracer
      Machen wir hier weiter

      Original von Stefan
      Wie gesagt, auch hier gilt: Ein starker Motor ist eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung, nicht nur für sportlichen Erfolg, sondern auch für hohe Topspeedwerte. Der Mercedes-Motor ist bei BrawnGP einer von vielen Faktoren. Natürlich wurde das Auto mit Geld von Honda entwickelt, und angeblich soll Ross Brawn ja im Laufe des Jahres 2008 drei unterschiedliche Autos für 2009 gebaut haben, von denen zwei gar nicht gingen. Aber jetzt hapert es eben. Nur woran? Am Geld? Oder doch daran, daß das Auto am Saisonanfang mehr oder weniger "zufällig" schnell war ohne daß es jemand erklären konnte und jetzt kann niemand den Leistungsabfall erklären?

      Zuverlässig sind die Motoren in der Formel 1 heute alle. Wann ist denn das letzte mal ein Motor verraucht? So richtig mit Nebel auf der Strecke. Die Stärke des Motors setzt sich eben aus verschiedenen Faktoren zusammen: Einerseits aus der Anzahl der Pferdestärken, andererseits aus dem Verbrauch und eben der Zuverlässigkeit, die aber überall gut ist. Wie gesagt, auf dem Nürburgring hat Rubens Barrichello beim Überholmanöver gegen seinen Ferrari-Nachfolger Felipe Massa klar und deutlich gezeigt, wieviel Kraft der Mercedes-Motor einfach haben muß, sonst wäre es ihm nicht möglich gewesen, so deutlich auf der Gerade vorbeizufahren. Da nutzt die beste Kurvengeschwindigkeit nichts, wenn Du die PS nicht hast, um den Speed auf die Gerade mitzunehmen.


      Die Topspeedwerte vom Ring zeigen aber keine Unterschiede zwischen Ferrari und Brawn. Alle vier Autos lagen innerhalb von 0,7 km/h. Ich glaube zu dem Zeitpunkt als BAR MAS überholt hat, hatte der Ferrari große Probleme mit seinen Reifen. Renault durfte ihren Motor nachbessern weil sie angeblich 30 PS weniger als die Konkurrenz hatten. Ich denke wir sollten davon ausgehen, dass die Motorleistung mittlerweile bei allen vergleichbar ist.

      Brawn hätte die ersten Rennen mit jedem anderen Motor genauso dominiert wie sie es mit der Einheit aus dem Hause Mercedes gemacht haben. Und ich glaube auch nicht, dass sie im Vergleich zum Anfang der Saison langsamer sind. Vielmehr ist deren Entwicklungstempo nicht so schnell wie das der Konkurrenz. Da macht sich das abgespeckte Budget bemerkbar.

      Was die Zuverlässigkeit angeht, hast du natürlich recht. Ich glaube der Motorschaden von KUB in der ersten Runde von Sepang war bisher der einzige der Saison. Und es ging auch ohne Nebel vonstatten.


      Da siehst du mal. Wäre Button mit dem Motor von Kubica unterwegs gewesen, hätte er einen GP Sieg weniger und sein Punktevorsprung wäre deutlich geringer. Ein oder zwei Motorschäden können schon die WM ausmachen.

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    • Original von Benzpower989908
      Da siehst du mal. Wäre Button mit dem Motor von Kubica unterwegs gewesen, hätte er einen GP Sieg weniger und sein Punktevorsprung wäre deutlich geringer.


      Na ich weiß nicht, dieses Pech würde eher BAR treffen. BUT hätte trotzdem gewonnen. ;)
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    • Original von DIracer
      Original von Benzpower989908
      Da siehst du mal. Wäre Button mit dem Motor von Kubica unterwegs gewesen, hätte er einen GP Sieg weniger und sein Punktevorsprung wäre deutlich geringer.


      Na ich weiß nicht, dieses Pech würde eher BAR treffen. BUT hätte trotzdem gewonnen. ;)


      Stimmt auch wieder. Das kennen wir doch, als BAR noch für Ferrari fuhr und die Defekte meistens bei seinem Auto auftraten.

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    • Original von Cornelson:
      In der aktuellen Saison? Zum Beispiel bei Robert Kubica gleich bei Anfang des Großes Preises in Malaysia, oder in Monte Carlo im Freien Training? Und ich glaube der Sebastian Vettel hat auch schon mal einen Motorschaden gehabt, die Motoren sind vielleicht zuverlässiger als in den vorigen Jahren, aber die meisten halten trotzdem nicht Ewigkeiten.


      Ja, das waren noch Zeiten, als man am am Rennwochende noch darauf gewartet hat WANN ein Motor hochgeht und nicht OB dieser hochgeht, meistens war Honda ja Spitzenreiter! ;D
    • Ja, dank Drehzahlbegrenzung. Das hat offenbar gereicht um die Haltbarkeit zu erhöhen. Nicht zu vergessen, dass die Motoren jetzt frei eingesetzt werden können. Sprich, 8 Motoren verteilt auf 17 Rennen. Motorschäden werden verhindert in dem man die Telemetrie dazu nutzt, vor einem Gau den Stecker zu ziehen. Diese Motoren können dann weiter verwendet, nachdem die fehlerhaften Teile ausgetauscht wurden.
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    • Sicher hat sich Ross Brawn für den Mercedes-Motor entschieden, weil die Maschine einfach paßte. Aber der Erfolg, gerade am Saisonbeginn, war ja immens. Und den hätte man mit einem schwächeren Motor einfach nicht hinkriegen müssen. Wie bereits an anderer Stelle gesagt: Ein starker Motor ist eine notwendige, aber keine hinreichende Voraussetzung. Wir wissen nicht, wie der Brawn mit einem anderen Motor abgeschnitten hätte. Mit mehr Gewicht pro Stint, mit längeren Boxenstops und vermutlich auch weniger PS.
    • Original von Stefan
      Sicher hat sich Ross Brawn für den Mercedes-Motor entschieden, weil die Maschine einfach paßte. Aber der Erfolg, gerade am Saisonbeginn, war ja immens. Und den hätte man mit einem schwächeren Motor einfach nicht hinkriegen müssen. Wie bereits an anderer Stelle gesagt: Ein starker Motor ist eine notwendige, aber keine hinreichende Voraussetzung. Wir wissen nicht, wie der Brawn mit einem anderen Motor abgeschnitten hätte. Mit mehr Gewicht pro Stint, mit längeren Boxenstops und vermutlich auch weniger PS.


      Denke ich auch, dass Brawn z. B. mit einem Toyota Motor schlechtere Ergebnisse eingefahren hätte. Die Fahrbarkeit des Motors spielt außerdem eine wichtige Rolle und die Brawn Piloten haben sich dazu schon am Anfang der Saison geäußert, dass der Unterschied zum Honda Motor in der vergangenen Saison enorm ist was die Fahrbarkeit angeht bzw. beim Mercedes Motor deutlich besser.
    • Gab auch Zeiten da war die anders! Ich möchte nicht abstreiten dass der Mercedes der beste Motor im Feld ist sondern nur darauf aufmerksam machen dass man sich in der momentanen Situation nicht soviel drauf einbilden sollte, dass sage ich im übrigen als riesiger Mercedes-Fan, sowohl privat als auch im Motorsport! 8)
    • Original von Benzpower989908
      Denke ich auch, dass Brawn z. B. mit einem Toyota Motor schlechtere Ergebnisse eingefahren hätte. Die Fahrbarkeit des Motors spielt außerdem eine wichtige Rolle und die Brawn Piloten haben sich dazu schon am Anfang der Saison geäußert, dass der Unterschied zum Honda Motor in der vergangenen Saison enorm ist was die Fahrbarkeit angeht bzw. beim Mercedes Motor deutlich besser.


      Du darfst dabei nicht vergessen, dass der Honda Motor Leistungsdefizite hatte. Neben Renault hätte eben auch Honda ihr Triebwerk verbessern dürfen. Vor diesem Hintergrund wäre der Unterschied auch bei einem Toyota Motor sicherlich spürbar. Wenngleich ich auch zugebe, dass den Mercedes Leuten wohl ein besonderer Antriebsstrang gelungen ist. Denn das Getriebe muss man dabei mit einbeziehen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DIracer ()

    • Das hat nichts mit "sich was drauf einbilden" zu tun. Sondern es gibt sachliche Argumente dafür, daß es für Red Bulls sportliche Entwicklung gut wäre, wenn man 2010 nicht mehr mit Motoren von Renault, sondern mit Motoren von Mercedes-Benz an den Start gehen würde.

      Natürlich war das irgendwann auch mal anders. Der Tod von Paul Morgan etwa hat der damaligen Firma Ilmor (heute Mercedes-Benz High Performance Engines) sehr geschadet. Trotzdem: Auch in den Jahren 2002 bis 2004, als McLaren-Mercedes es lediglich auch vier Siege brauchte, oder im weiteren sieglosen Jahr 2006 war die Motorisierung nicht das Hauptproblem.

      Überhaupt war McLaren-Mercedes in diesem Jahrzehnt immer mal siegfähig und mal mittelmäßig. 2001 reichte es mit einem karrieremüden Mika Häkkinen noch für einige Einzelsiege, dann kam 2002 ein Jahr im Mittelfeld, 2003 waren es ja auch nur zwei Siege zu Saisonbeginn und die Tatsache, daß Kimi Räikkönen regelmäßig in die Punkte fuhr, die ihm am Ende die Vizeweltmeisterschaft gesichert haben, bevor es 2004 wieder nur einen einzelnen Sieg gab - Mittelmaß. 2005 okay, da war Kimi Räikkönen einer der ganz wenigen Fahrer, die mit sieben Saisonsiegen nicht Weltmeister wurden. Aber 2006 folgte das erste sieglose Jahr seit 1996 - also wieder Mittelmaß.

      Und auch das ist ein Grund, wieso ich sage, daß die Daimler-Benz AG jetzt die Chance nutzen sollte, dafür zu sorgen, daß mit Brawn eine langfristige strategische Partnerschaft eingegangen wird. Damit man sich eben nicht ausschließlich auf McLaren, ein Team das in den letzten Jahren nicht nur den sportlichen Erfolg aufgefallen ist, verlassen muß. Mit Brawn und Red Bull gibt es zwei weitere potentielle Top-Teams, die großes Interesse an Mercedes-Motoren haben. Und das ist gut - denn Mercedes-Benz darf seinen Namen in der Formel 1 nicht auf das McLaren-Team beschränken.
    • Naja, im Grunde gebe ich dir recht.
      Aber ob RBR und Brawn auch nächste Saison um Siege fighten werden, ist mehr als ungewiss. Sie haben dieses Jahr enorm durch die gravierenden Änderungen im Reglement profitiert. Oder besser gesagt, von der schwäche der top- Teams. Wenn alles "nach Plan" läufft, werden 2010 wieder die üblichen Jungs von Ferrari, McLaren und Renault ganz oben stehen. Dann kann Brawn nicht mehr einfach ein Chassis bei Honda abholen, welches über 10 Monate hinweg entwickelt wurde.
      Perez, das war SAUBER!
    • Brawn hat mit dem 2009er Auto eine gute Basis, auf der man (die entsprechenden finanziellen Mittel vorausgesetzt) aufbauen kann.

      Adrian Newey war immer dann stark, wenn es eklatante Regeländerungen gab. Nicht umsonst hat McLaren-Mercedes das Jahr 1998 dominieren können. Oder naja: Sie hätten beide Weltmeisterschaften fast verschenkt, aber das hat was mit eigener Doofheit zu tun und nichts mit Newey hervorragendem MP4-13.

      Ich gehe davon aus, daß zumindest Red Bull dauerhaft vorne mitfahren kann. Am Geld mangelt es nicht um mit Adrian Newey haben sie einen guten Designer an Bord, der bei Williams-Renault und McLaren-Mercedes ausreichend bewiesen hat, wie gut er ist. Daß er in den letzten Jahren bei McLaren seine Fähigkeiten nicht mehr unter Beweis stellen konnte, lag vermutlich eher daran, daß die dortigen Arbeitsbedingungen diesem Mann, bei dem Genie und Wahnsinn vermutlich nah beieinander sind (wer erinnert sich nicht an das Jahr 2001, als er bei gleich zwei Teams Arbeitsverträge unterschrieben hatte?), nicht entgegenkamen. Wenn Red Bull dann noch die Mercedes-Motoren kriegt, gehe ich davon aus, daß das Jahr 2009 kein Strohfeuer ist und sie ein ernsthafter Kandidaten für die Spitze bleiben werden.

      Bei McLaren-Mercedes hat man bereits 2009 gesehen, daß sie eine Aufholjagd gestartet haben. Sie sind Favoriten für die Weltmeisterschaft 2010. Ob auch Ferrari ein Topauto bauen wird, weiß ich nicht. Ich bin mir aber sicher, daß man zumindest damit rechnen muß.
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