Angepinnt F1 Motoren

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    • Eine Rückkehr der Turbo-Motoren war mal zur Saison 2011 angedacht, aber wenn ein Turbo eingesetzt wird, dann wird der Hubraum eher verkleinert! ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Max Power ()

    • Original von Sanjix
      Ich hätte da mal ne Frage, wie viel PS hat so ein Turbomotor, und würden die Autos dadurch viel schneller werden?


      Wieviel PS ein Turbo-Motor hat hängt immer vom Ladedruck ab. 1986 z.B. konnten die Teams einen Ladedruck von 4,5 Bar im Qualifying geben und erreichten damit bis zu 1500 PS. Das war natürlich viel zu viel und viel zu gefährlich, deswegen wurde der Ladedruck in den folgenden Jahren gesenkt. 1988 waren bloß noch 2,5 Bar im Rennen erlaubt, was einer Leistungsreduzierung auf etwa 700 PS entsprach. Mit dem Turbo-Boost Knopf konnte der Ladedruck nur kurzzeitig noch erhöht und die Leistung auf ca. 850 PS angehoben werden. Wieviel Leistung ein Turbo entwickelt hängt also immer vom Ladedruck ab, der erlaubt ist. Wie sich das dann auf die Geschwindigkeiten auswirkt muss man abwarten, denn die hängen ja nicht bloß von der Leistung, sondern auch sehr stark von den Drehzahlen und dem Drehmoment ab.
      "Ayrton Senna war der beste Fahrer aller Zeiten und ich glaube, dass es nie mehr so jemanden geben wird wie ihn. Schon bei jenem berühmten Monaco-GP im Regen 1984 habe ich erkannt, dass er über uns allen anderen gestanden hat." - Niki Lauda
    • Ja, es gibt unendlich viele Faktoren die über die Leistung eines Motors entscheiden, man kann das nicht einfach anhand von Hubraum und Zylindern abhängig machen! In den 80ern hatten die Turbomotoren 1.5 Liter Hubraum und waren V-Motoren mit 6 Zylindern! Ebenfalls ist nicht immer der größte Turbo im Vorteil, da der Ladedruck auch erst aufgebaut werden muss und dieses immer mit einer Verögerung (Turboloch) verbunden ist! Muss man oft beschleunigen, z.B. in Monaco, kann ein kleinerer Turbo von Vorteil sein, da er die Leistung schneller und bei niedrigeren Drehzahlen abrufen kann!
    • Solange es dazu kein Reglement der FIA gibt, ist diese Frage nicht zu beantworten. Wie oben bereits erwähnt wurde, ist die Bandbreite der Leistungen sehr gross. Allerdings darf man davon ausgehen, dass es sich im unteren Bereich bewegen wird, da man heute ja nicht mehr diese Powerpakete von früher zurückhaben, sondern die Leistungseffizienz im unteren Bereich verbessern will.
      Perez, das war SAUBER!
    • Zum glück ist das so.
      Sonst würden wir ja schon von Einheitsmotoren reden. ;)

      Allerdings ist es auch nach der Kastration der Aerodynamik immernoch so, dass der Motor nicht dermassen entscheidend ist, wie hier oft behauptet wurde. Immerhin glaubte ein User dieses Forums bereits an eine Favoritenrolle Alonsos, nachdem Renault nachrüsten durfte.
      Perez, das war SAUBER!
    • Original von insider
      Laut meinem Verständniss für Zahlen hat Kubica bei fünf Wechseln bereits seinen sechsten Motor verbaut. Das wird wahrlich eng!
      Allerdings dürfen Motoren jederzeit wiederverwendet werden. Vielleicht hat man bei BMW einfach eine andere strategie bezüglich der Einsatzgebiete der Motoren.


      Es ist da nur die Frage, ob er jeweils einen neuen Motor bekam oder einen alten nochmal eingesetzt hat.
    • willst es wirklich ?

      Original von Konsti
      Ich würde es auf jeden Fall interessant finden, da ich ja die Turbomotoren nie selbst erlebt habe.


      Am Anfang wars ja wirklich lustig: Renault hat sich 1977 da in aller Kühnheit ins Abenteuer gestürzt. Die Ehrfuchtgebietenden 600 PS (angeblich, zum Vergleich: Cossie DFV ~ 480, Ferrari u. Alfas flache 12er ~ 500 plus ) waren halt nie da wenn Gebraucht und die Haltbarkeit war auch eher bescheiden - meist kürzer als eine GP-Distanz. Zeitweise hat auch Eis vom Fischmarkt zur Kühlung herhalten müssen ( kann aber auch ein Gschichtl sein ).
      Jabouille's erster Sieg mit dem Renault hat bis 1979 ( Dijon-Prenois ? ) auf sich warten lassen. Spannend war auch, wie lang die 6 Turboautos ( Renault, Ferrari, Brabham-BMW ), die üblicherweise von den besten Plätzen gestartet waren im Rennen geblieben sind. Eher selten bis zum Schluss.

      Kaum etabliert ist es leider auch schon wieder bergab gegangen. Über die enonomy-run Ära ( 1984 bis 88 ) äußer ich mich später.
    • Desweiteren wurden die exorbitanten Leistungsangaben jenseits der 1000 PS nie offiziell nachgewiesen werden, da keinerlei Meßmethoden oder Prüfstände parat standen! Als stärkster Wagen aller Zeiten gilt ja das Qualifikationsauto von Benetton zum Mexiko GP 1986 welches mit 1350 PS angegeben wurde! Allerdings ließ Berger verlauten dass das Auto "vor Kraft kaum noch laufen konnte"!
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