Wer zählt für Euch zu den besten F1 Fahrern der Geschichte

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    • Ganz einfach: weil ich Damon Hill für den besseren Fahrer halte als seinen Vater.
      Für mich ist Damon einer der meistunterschätztesten Piloten. M.M. nach war der nämlich wirklich ziemlich gut: er hat in 115 Rennen 22 mal gewonnen, Graham dagegen in 175 Rennen nur 14 mal. Und Damon hat sich gegen Schumacher gar nicht schlecht behauptet, Graham hat dagegen gegen Clark eigentlich kaum je Land gesehen. Wäre Clark 1968 nicht tödlich verunglückt, hätte Graham nie 2 Titel eingefahren. Auch den 1962er Titel gewann er nur dadurch, dass Clarks Lotus ziemlich unverlässlich war. Dass ich Damon vor Graham einordne, hätte ich aus dem Bauch heraus auch nicht getan. Aber ich habe einige Berechnungen angestellt, bis ich meine Liste beisammen hatte, und am Ende hatte Damon einach die besseren Werte.

      Aus demselben Berechnungen konnte sich Senna nicht vor Clark, Prost oder Ascari behaupten und bewegt sich in etwa auf demselben Niveau. Daraus leite ich ab, dass Senna - noch mehr als Graham Hill- in der allgemeinen Sicht ziemlich überbewertet wird. Im Gegensatz zu Fangio, Ascari oder Clark kennen viele Senna noch aus eigener Anschauung und glauben einfach, das wäre der Champion schlechthin gewesen. Aber wenn ich mir die Ergebnisse ansehe, steht Senna eben nicht besser da als die anderen erwähnten, und schon gar nicht als Fangio oder Schumacher.

      Dass Fangio relativ deutlich vor Schumacher rangiert, hat mich auch überrascht. Schumacher hat durch seine letzten Mercedes-Jahre einiges eingebüsst. Das mag der Nachteil meiner Berechnungen sein: dass ich den gehabten Erfolg mehr gewichte als das pure Talent, das sich durch unglückliche Umstände wenig entfalten konnte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rudy ()

    • Dass Fangio relativ deutlich vor Schumacher rangiert, hat mich auch überrascht. Schumacher hat durch seine letzten Mercedes-Jahre einiges eingebüsst. Das mag der Nachteil meiner Berechnungen sein: dass ich den gehabten Erfolg mehr gewichte als das pure Talent, das sich durch unglückliche Umstände wenig entfalten konnte.


      Ich wollte grad sagen, das ist aber eine SEHR statistische Anschauung der Fahrer und ihrer Erfolge. Wie wir grade vorher besprachen kann man die Siege und Erfolgsquoten so ja nicht gleich behandeln. So hat natürlich Fangio wie wir alle wissen eine 48%ige Siegesquote, was nie wieder jemand annähernd erreichen wird, auch Schumi hatte nach dem ersten Karriereende nur um die 33%. Es ist deine Liste und ich respektiere sie, teile sie jedoch nicht im Ansatz, da mir diese Bewertungsformel widerstrebt(ganz ehrlich dann könnte man auch dieses Castrol-Edge Ranking hinzuziehen, welches sich auch nur auf Zahlen und Statistiken stützt...)

      Ganz einfach: weil ich Damon Hill für den besseren Fahrer halte als seinen Vater. Für mich ist Damon einer der meistunterschätztesten Piloten. M.M. nach war der nämlich wirklich ziemlich gut: er hat in 115 Rennen 22 mal gewonnen, Graham dagegen in 175 Rennen nur 14 mal. Und Damon hat sich gegen Schumacher gar nicht schlecht behauptet, Graham hat dagegen gegen Clark eigentlich kaum je Land gesehen.


      Ähm....ok ich versuch das mal diplomatisch: Prost hat Hill schon 1993 in der Luft zerissen und war bei weitem nicht mehr auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Er hatte in diesem Jahr Probleme mit Senna, dessen Wagen gute 100 PS weniger hatte...Senna nahm Hill und sämtlichen Fahrern der Welt über 2 Sekunden ab in jedem Training und Qualifying, dass er für Williams bestritt. Und da war der Wagen ja noch schwer zu fahren. Wenn du also der Meinung bist, Hill hätte sich gegen Schumacher gut gehalten, müsstest du aber Senna weit über Schumacher stellen, da dieser Schumi mit dem Williams sowie seinem, dem Benetton von 1993 ebenfalls unterlegenen McLaren ja ziemlich deklassierte.

      Ich persönliche sehe Damon Hill nicht als Topfahrer. In 3 Jahren, in denen er 1x die WM holen musste(96, da Schumi beim grottigen Ferrari Team war) und 2x locker hätte holen können, holte er sie eben nur einmal. 1994 hätte er auch ohne diese relativ sinnfreien Strafen gegen Schumi kein Land gesehen. 1995 hat er gegen Schumi kein Land gesehen. Und 1996 konnte ihn sein debütierender TK des öfteren schlagen. Und außerdem: Du sagst ohne Jim Clarks Tod wäre Graham nie WM geworden. Glaubst du dann ernsthaft Damon hätte auch nur einen GP Sieg wenn Senna nicht gestorben wär?:P

      Erklär mir bitte warum Hill dann der siebtbeste Fahrer der Geschichte für dich ist.

      Zu Graham, so gehts dir vl wie mir und du führst ihn nicht auf, weil er eher generell eine Motorsportlegende ist und nicht so sehr eine reine F1 Legende. Er ist immer noch der einzige Fahrer, der die Triple Crown holte, davor muss man sich verneigen.
    • Ich hab auch nie behauptet das Graham Hill jemals in einer Liga mit Jim Clark fuhr.
      Jim war der absolute Dominator der 60er Jahre ,eigentlich eine Schande das er nur 2 Mal Weltmeister wurde.
      1962 ,1964 und 1967 war sein Lotus für Defekte zu anfällig ,er schied ja meistens in Führung liegend aus. Dann hätte er jetzt 5 WM-Titel und um die 40 Siege.
      Die letzten 2 Rennen 1967 und das Südafrika-Rennen 68 fuhr Clark mit den damals innovativen Ford-Motoren und nutzte das komplett aus.
      Ich gebe dir Recht ,1968 wäre G.Hill niemals Weltmeister geworden ,wäre Jim nicht am verfluchten 7.April 1968 verunglückt.
      Dennoch schätze ich Hill als eine wahre Größe in der Formel 1. Wenn jemand Clark herausfordern konnte dann war es sicherlich Hill.
      5 Mal in Monaco zu gewinnen kann ja auch nicht jeder von sich behaupten.
      Für Clark war der einzige Fahrer den er fürchtete jedoch Dan Gurney.
    • Schumacher
      Senna
      Vettel
      Prost
      Alonso
      Bellof
      Brabham
      Räikkönen
      Häkkinen
      G.Villeneuve
      Hamilton
      «Alonso halte ich auf der Strecke für so stark wie Vettel. Aber Alonso fehlt abseits der Strecke alles, was Vettel bieten kann. Seb bringt sich komplett in die Dynamik einer Mannschaft ein, er sieht sich nie als Einzelkämpfer. Er weiss, dass ohne Herz und ohne Teamgeist gar nichts geht.» (Luca Baldisserri)
    • Es heißt ja "Wer zählt für Euch zu den besten F1 Fahrern der Geschichte" und da müssen ja nicht Automatisch die erfolgreichsten genommen werden, Stefan Bellof war sehr Talentiert und wenn er nicht so früh gestorben wäre dann hätte er auch sicherlich F1 Rennen gewinnen können daher kann ich das schon verstehen.
      Für mich gehören Fangio, Clark, Lauda, Stewart, Piquet und Mansell aber sicherlich auch dazu.
    • Welcher Name aber auch oft mal vergessen wird ist Alberto Ascari (Weltmeister der Jahre 1952 und 1953) ,der am 26.Mai 1955 in Monza tödlich verunglückte.
      Ascari startete bei 32 Großen Preisen ,bei denen er 13 Siege (Platz 2 in der Siegquote) und 14 Poles (Platz 3 in der Quote)
      Alberto gilt nicht umsonst als der größte Stylist aller Zeiten ,wenn er an der Spitze fuhr konnte man ihn nicht stoppen.
      Es ist ewig schade das wir nie das Duell Fangio vs Ascari auf Augenhöhe gesehen haben ,genauso schade wie Clark vs Stewart ,Villeneuve vs Piquet,Prost,Senna,Mansell
      oder Schumacher vs Senna :(
      Das wär interessant gewesen ,ein gereifter Villeneuve gegen die aufstrebenden Prosts und Sennas :)
    • Ich denke aber, dann wären uns viele große Fahrer "durch die Lappen gegangen", da sie ja dann wesentlich weniger erreicht hätten. Ascari hätte sicherlich Fangio paroli bieten können, dieser wäre bspw. mit 3-4 WM Titeln nie so eine Legende gewesen, wie er jetzt ist, da dann ja schon Brabham oder eben Ascari seine Titel eingestellt hätten. Clark hätte wie Rudy schon gesagt hat Hill ins Nichts verblaßen, vl Stewart auch noch. Villeneuve hätte die Erfolge der 80er Jahre Piloten schmählern können, ebenso Bellof. Und Senna, ich weiss, dass wollen manche nicht hören, wäre mMn. wahrscheinlich jetzt der Pilot mit den 6-7-8 WM Titeln und nicht Schumi. D. Hill und Villeneuve wären vl auch total untergegangen.
    • Neben fahrerischem Talent ist Glück eben der entscheidende Faktor. Wie groß wären beispielsweise die Erfolge von Graf Berghe von Trips, Senna und anderen, wenn sie nicht gestorben wären? Genauso kann man sagen, dass heutzutage vielen potenziellen Formel 1 Genies mangels Geldbeutel der Sprung in die Formel 1 und damit die Erfolge verwehrt werden.

      Fangios Erfolge wären mit einem Alberto Ascari auf Augenhöhe auch nicht so groß, genauso wären Alonsos bisherige Erfolge ohne Vettel vielleicht größer. Der Rennsport lebt und fällt eben auch mit Konkurrenz, dem richtigen Material und dem richtigen Renncockpit zum richtigen Zeitpunkt.
    • Wenn es in der gesamten Formel 1-Geschichte nie einen tödlichen Unfall gegeben hätte würden die Statistiken ganz anders aussehen.
      Dann geht es schon 1956 los :Ohne Ascari hatte Fangio keinen ernstzunehmenden Gegner ,der 45-jährige Rennopa sicherte sich auf Ferrari seinen 4.Titel mit gütiger Mithilfe von dem jungen Briten Peter Collins. Wäre Fangio nach Ferrari gewechselt wenn Ascari dort gewesen wäre ?
      Alberto Ascari wäre bestimmt noch ein paar Jahre gefahren und ihn zu besiegen wäre eine Mammutaufgabe gewesen ,vor allem wenn er vorne weg fahren konnte.
      Mike Hawthorn wäre vermutlich niemals Weltmeister geworden ,der vom Rücktritt Fangios profitierte und den Todesfällen von seinem Freund Collins und Ascari.
      Wie wären die Erfolge von Trips ausgefallen ? 1961 wäre er Weltmeister geworden ,doch war der Ferrari in den nächsten 2 Jahren den britischen Teams deutlich unterlegen.
      Erst 1964 mit John Surtees hätte er wieder in den Titelkampf eingreifen können.
      Wie wäre es mit Lorenzo Bandini weitergegangen? Ohne Frage ein sehr talentierter Fahrer ,der meiner Meinung nach aber nicht für die WM in Frage gekommen wäre.
      Aber für Siege wäre er gut gewesen.
      Dann kam der Tod von Jim Clark... ;( 1968 wäre Titel Nummer 3 sicher gewesen. Auch wenn Jackie Stewart einen sehr hohen Stellenwert in der Formel 1 genießt ,ich würde sogar behaupten das selbst er gegen einen Jim Clark in Topform keinen Stich gesetzt hätte. Er hätte noch ganz,ganz lange die F1 dominiert.
      Wäre Jochen Rindt dann nur der Wasserträger von Jim gewesen ? Was hätte dies für Auswirkungen auf die Karriere von Emerson Fittipaldi gehabt.
      Hätten Pedro Rodriguez ,Joseph Siffert ,Bruce McLaren oder Piers Courage Jim Clark herausfordern können ? Vermutlich nicht.
      Bei Ronnie Peterson ist es etwas schwerer zu beurteilen. 1979 hätte er bei McLaren unterschrieben ,die aber bis 1981 eine Krise durchlebten. Weltmeister wäre er wahrscheinlich nicht mehr geworden.
      Dann der Tod von Gilles Villeneuve... 1982 wäre er vermutlich Weltmeister geworden ,weil Ferrari das mit Abstand beste Gesamtpaket hatten.
      Wie hätte sich Ferrari entwickelt? Wie wären die Duelle mit Piquet,Mansell,Prost und Senna gewesen?
      Zu guter letzt das Szenario mit Ayrton Senna. Damon Hill,Jacques Villeneuve und (leider) auch Mika Häkkinen wären niemals Weltmeister geworden.
      Senna vs Schumacher wäre das ultimative Duell gewesen. Hätte Ferrari sich "getraut" Schumacher und Senna in ein Team zu holen? Wäre Schumacher um Senna aus dem Weg zu gehen zu Williams oder McLaren gewechselt?Hätte Senna die Marke von 100 Poles geknackt?

      Jim Clark wäre der wohl erfolgreichste Formel 1 Fahrer aller Zeiten geworden.
    • DSE-96 schrieb:

      Jim Clark wäre der wohl erfolgreichste Formel 1 Fahrer aller Zeiten geworden.


      Das glaube ich auch. Wäre sein Lotus nur halb so verlässlich gewesen wie z.B. Schumachers Ferrari ab 2000, wäre Clark 1962, 1963, 1964, 1965, 1968 WM geworden + wohl auch 1970 und 1972. Danach hätte er sich wohl zurückgezogen. Das wären dann schon 7 Titel - und das sind realistische Annahmen, keine Utopien. Stewart hätte vielleicht Clark schon fordern können, Rodriguez, Siffert, McLaren und Courage sicher nicht. Und Rindt wäre wohl gar nie bei Lotus gelandet, weil er wohl nicht mit Clark im selben Team sein wollte. Eher würde ich schätzen, dass Stewart und Rindt zusammen bei Tyrrell gefahren wären, weil die beiden mochten sich ja gut. Insofern würde ich Stewart die Titel 1969 und 1971 auch gegen Clark zutrauen, einfach weil der Wagen so gut war, und Rindt auch 1 Titel mit dem Tyrrell. Aber Fittipaldi kann man wohl vergessen: naja, den 1974er Titel hätte er womöglich schon geholt, weil Rindt im Tyrrel wohl nicht viel mehr gerissen hätte als Scheckter im selben Wagen.

      Bei Häkkinen wäre ich mir gar nicht sicher: ich nehme an, der wäre auch WM geworden, wenn Senna überlebt hätte: vielleicht in der Art, dass der alternde Senna schon deutlich abgebaut hätte: für begann sich das 1994 schon etwas abzuzeichnen. Häkkinen selbst hat durch seinen Unfall in Adelaide 1995 einiges eingebüsst finde ich: nicht unbedingt Schnelligkeit, aber eine Art Widerstandsfähigkeit. Er schien mir danach manchmal etwas nervös zu werden in bestimmten Situationen, als hätte er an Abgebrühtheit eingebüsst.

      Auf Duelle G. Villeneuve-Senna wäre ich gespannt gewesen. Ich schätze aber mal, Villeneuve hätte sehr sauer reagiert auf gewisse Aktionen von Senna. Denn Villeneuve war zwar in Zweikämpfen auch beinhart, aber immer 1000%ig fair und grundehrlich. Letzteres konnte man von Senna wirklich nicht behaupten und so wäre wohl Villeneuves Meinung über Senna wohl ähnlich zwiespältig gewesen wie Mansells Meinung, oder aber Villeneuve wäre von Senna so enttäuscht gewesen wie von Pironi.
      1982 wäre Villeuve wohl WM geworden, das glaube ich auch. Nur glaube ich nicht, dass damit eine grosse Ferrari-Siegesserie begonnen hätte. Womöglich wäre das sein einziger Titel geblieben, vielleicht ein zweiter noch 1985, aber eher schwierig sich gegen McLaren in jenem Jahr durchzusetzen. Und dann wäre wohl Villeneuves Zeit auch schon vorbei gewesen.

      Jedenfalls finde ich deine Überlegungen sehr interessant. Hawthorn würde ich auch streichen als WM, Trips schwierig einzuschätzen und Fangio wohl auch 1-2 Titel weniger, die sich Ascari geholt hätte. Ascari heute sicher einer der am meisten unterschätztesten Piloten, auch vergessen natürlich nach so langer Zeit. Aber der Typ muss eine phänomenale Car-Control gehabt haben, liest man immer wieder.

      Ronnie Peterson habe ich noch vergessen: dessen Karriere hätte wohl auch ohne Tod 1978 nicht zum WM-Titel geführt, weil McLaren 1979-81 einfach zu schwach war - wie du ja schon geschrieben hast. Damit bleibt Ronnie ein Pilot, der sehr oft zur falschen Zeit im falschen Auto sass. Schade, er war mir immer sehr sympathisch und ich hab immer etwas bedauert, dass er oft unter seinem wahren Wert gehandelt wurde.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Rudy ()

    • WM-Titelvergabe ohne Todesfälle und ohne Teamordern und meiner persönlichen Interpretation
      Farina : 1950 (Der erste Weltmeister. Nutzte die Überlegenheit des Alfa Romeos komplett aus. Der einzige Fahrer der Fangio auf gleichem Material schlagen konnte)
      Fangio : 1951,1954,1955,1957 (Verliert den Titel von 1956 an Ascari. Er wollte dem Italiener bei Ferrari aus dem Weg gehen und wechselte zu Maserati ,die aber gegen Ferrari keine Chance hatten.
      Beendete seine glanzvolle Karriere 1958 nach dem Rennen in Reims-Gueux. Unvergessen sein Sieg 1957 auf dem Nürburgring.)
      Ascari : 1952,1953,1956,1958 (4-maliger Weltmeister ,der die meisten Rennen als Solist gewann. 1958 machte er aus Collins und Hawthorn Kleinholz. Beendete seine Karriere nach dem verkorksten Jahr 1959.)
      Brabham : 1959,1960,1966 (Behält all seine Titel. Den Titel 1966 sicherte er sich durch einen Geniestreich mit den Repco-Motoren und durchbrach die Dominanz von Clark. Einziger Weltmeister auf seinem eigenen
      konstruierten Wagen.)
      Trips : 1961 (Souveräner Titelgewinn gegen Phil Hill. Beendete seine Karriere im Jahre 1968 ,nachdem er zwar in jeder Saison Rennen gewann ,aber nie mehr in den Titelkampf eingreifen konnte)
      Clark : 1962,1963,1964,1965,1967,1968,1970,1972,1973 (Bester und erfolgreichster Fahrer aller Zeiten. 1968 schlug er Graham Hill vernichtend , 1971 konnte er den Titel nur durch Defekte nicht
      verteidigen. Machte 1974 den Weg für seinen Teamkollegen und Freund Jochen Rindt frei. In seiner Karriere konnte er mehr als 70 Siege feiern ,dieser
      Rekord wurde erst 2006 von Michael Schumacher überboten.)
      Stewart : 1969,1971 (2-Maliger Weltmeister. Gewann die WM 1969 mit deutlichem Vorsprung ,1971 profitierte er von einem Defekt von Clark. Sein Regensieg auf der Nordschleife 1968 bleibt unvergessen.)
      Rindt : 1974 (Das Jahr nach Clark und Stewart. Für den Titel kam ein halbes Dutzend Fahrer in Frage (Scheckter,Peterson,Cevert,Rindt,Regazzoni und Reutemann). Rindt gewann im letzten Rennen ,als er Cevert
      den sicher geglaubten Titel noch entriss. Dauerfehde mit Carlos Reutemann. Beendete seine Karriere nach seinem WM-Titel.)
      Lauda : 1975,1976,1977 (Souveräne Titel für den Österreicher ,der in all den Jahren nie wirklich in Bedrängnis geriet.)
      Andretti : 1978 (Titel für den Amerikaner ,der ambitionierter und einen Tick schneller als der wechselwillige Peterson war.)
      Villeneuve : 1979,1982 (Der Kanadier holte sich 2-WM-Titel ,beendete seine Karriere aber erst 1990 mit 40 Jahren ,als ihn sein Erzrivale Alain Prost klar besiegt. Unvergessen die Duelle mit seinem Freund
      Ayrton Senna.)
      Jones :1980 (Nutzte die Power des Williams voll aus und holte sich seinen einzigen WM-Titel.)
      Reutemann :1981 (Harter Kampf um den WM-Titel ,den er mit einem 3.Platz in Las Vegas für sich entscheidet.)
      Piquet :1983,1987 (Das brasilianische Großmaul gewann den Titel 1983 mit viel Glück gegen Alain Prost ,1987 setzte sich die Cleverness gegen Mansell's Dummheit durch. Große Rivalität mit Senna,Mansell und
      Villeneuve)
      Prost :1984,1985,1986,1989,1993 (5-maliger Weltmeister ,der vor allem durch seine Rennintelligenz den anderen überlegen war. Unvergessen seine Duelle mit Ayrton Senna. Schickte Gilles Villeneuve in Rente.)
      Senna :1988,1990,1991,1995,1996,1997 (Der schnellste Fahrer nach Clark. Konnte jeweils 3 Titel mit Williams und McLaren feiern. Karriereende nach der Saison 1998 auf Ferrari. Der alternde Senna konnte
      Schumacher nicht besiegen. Der erste Fahrer mit 100 Poles. Gewann in Monte Carlo 9-Mal. Galt auf nasser Strecke als nahezu unschlagbar.)
      Mansell :1992 (Saß zur rechten Zeit an einem unbesiegbaren Williams. Ein Racer der mit mehr Herz als Kopf fuhr.)
      Schumacher :1994,2000-2004,2006 (Rekordsieger der Formel 1. Nach dem Titel 1994 ,den er zum Schluss gegen Senna über die Zeit rettete folgte der nächste Titel erst 2000 auf einem überlegenen Ferrari ,dass
      eine Serie von 5-Titeln in Serie einläutete. 2006 sein letzter Titel gegen den aufstrebenden Alonso. Sein Comeback war nicht von Erfolg gekrönt.)
      Häkkinen :1998,1999 (Der erste finnische Weltmeister. Konnte auf McLaren die "Überfahrer" Senna und Schumacher in Schach halten und wehrte 1999 die Angriffe der Ferraris ab.
      Alonso :2005,2012 (Der erste Fahrer der auf Renault Weltmeister wurde. Konstanter Fahrer,der so gut wie immer alles aus dem Auto herausholt. 2012 krönte er seine überragende Saison mit dem Titelgewinn in
      Austin)
      Räikkönen :2007 (Nutzte die Teamquerelen von McLaren aus und fing im letzten Rennen noch Hamilton und Alonso ab.)
      Hamilton :2008 (Spannendste WM-Entscheidung aller Zeiten. In der letzten Kurve der Saison überholte er Timo Glock und sicherte sich so mit 1 Punkt Vorsprung vor Felipe Massa seinen Ersten WM-Titel)
      Button :2009 (Verteidigte seinen Vorsprung bis zum Schluss gegen Vettel und Teamkollege Rubens Barrichello)
      Vettel :2010,2011 (Aufstrebender Deutscher ,jüngster Doppelweltmeister aller Zeiten. 2010 Herzschlagfinale gegen Alonso. 2011 souveräner Titel.)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von DSE-96 ()

    • Einiges versteh ich da nicht:

      • 1976: das reale Ergebnis wurde doch da weder durch einen Todesfall noch durch Teamorder beeinflusst. Oder zählst du da Laudas Unfall auch als Todesfall. Ohne Unfall wäre Lauda klar WM geworden, logo.
      • 1978: wenn du die Teamorder auch ins Spiel bringst, ist die Wahrscheinlichkeit aber gross, dass Peterson WM geworden wäre. Unter dieser Voraussetzung nehme ich das sogar als ziemlich sicher an.
      • 1984: war doch auch nicht beeinflusst durch Teamorder oder Tod: also warum Prost statt Lauda?
      • Stefan Bellof: hätte der überlebt, könnte ich mir vorstellen, dass er 1-2 Titel mindestens geholt hätte: schnelles Auto vorausgesetzt.

      1976, 1978, 1984: kommt da einfach deine Interpretation zum Zug?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rudy ()

    • Warum wäre Alonso 2012 ohne Teamorder Weltmeister geworden? Er hat doch eher von Teamorder profitiert oder ist das deine persönliche Interpretation? ^^
      Ich finde das 2006 Alonso gehören sollte, Schumacher hatte vllt mehr Pech aber das gehört in der F1 auch dazu. Außerdem ist bei dir Kimi Räikkönen kein Weltmeister aber er hat sich den Titel 2007 verdient, Alonso da den Weltmeister Titel zu geben kann ich nicht verstehen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von DOC ()

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