Juan Pablo Montoya

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    • Juan Pablo Montoya





      Juan Pablo Montoya geboren am 20. September 1975 in Bogota)

      Karriere


      Vor der Formel 1


      Im zarten Alter von 6 Jahren begann Montoya wie viele andere berühmtheiten im Kartsport. 1984 gewann er die columbianische Junior Kart Meisterschaft

      Im Jahre 1992 fuhr er dann erstmals in einer Formelserie "Formel Renault".

      Im darauffolgenden Jahr nahm er auch in der Swift GTI Meisterschaft teil, die er eindeutig dominierte.

      1994 startete er gleich in 3 Meisterschaften.Sudam 125 Karting,USA Barber Saab und in der Formula N wo er alle ausser die Sudam Karting Meisterschaft gewann.

      Montoya zeigte konstant starke Leistungen und war ein absolut guter Qualifier und setzte diese Stärke auch in Rennsiegen um.

      Im Jahre 1997 gab er sein Debüt in der Formel 3000 und wurde prombt Vizemeister. Dafür wurde er auch belohnt. Er bekam einen Testfahrervertrag beim Weltmeisterteam Williams.

      1998 startete er erneut in der Formel 3000 im West Competition Team und wurde Europameister mit 65 Punkten.

      Im darauffolgenden Jahr nahm Montoya in der Champ Car Serie teil wo er für Chip Chanassi fuhr. Auch da bewies er,dass er bereits zu den Weltklasse Fahrern gehörte und gewann auf Anhieb die Meisterschaft.

      Auch 2000 ging er für Chanassi an den Start, doch diesmal läuft es nicht richtig für ihn. Die neuen Toyota Aggregate waren einfach zu defektanfällig. Montoya konnte zwar dreimal Siegen, hatte auch die meisten Führungskilometer aber es reichte leider nur für den neunten Platz in der Fahrerwertung. In diesem Jahr nahm er auch an den legendären 500 Meilen von Indianapolis teil,die er auch souverän gewann.

      Teil 2 folgt.
    • Seine Formel 1 Karriere

      2001 war es dann endlich soweit. Nach zwei Vorbereitungsjahren in der Champ Car Series wurde Montoya Stammfahrer bei BMW - Williams und ersetzte den Jungen Jenson Button der zum Benetton Team ging. Schon im dritten Rennen in Brasilien bewies Montoya seine Klasse als er bei einem spektakulären Überholmanöver an Weltmeister Michael Schumacher vorbeiziehen und in Führung gehen konnte. Doch dann kam das grosse Pech für den Kolumbianer. Bei einem Überrundungsmanöver kollidierte er mit Arrows Pilot Jos Verstappen und musste daraufhin seinen Williams abstellen. Seinen ersten Sieg konnte er beim Großen Preis von Italien in Monza feiern. In dieser Saison hatte er in 17 Rennen 11 Ausfälle zu beklagen was aber hauptsächlich an seinem unzuverlässigen Auto lag.

      In der Saison 2002 lag aufgrund der starken Ferrari Dominanz der WM Titel in weiter ferne.Dennoch war Montoya derjenige der den roten zumindest in der Quali Paroli bieten konnte. Mit konstant guten Leistungen wurde Montoya schließlich dritter in der Fahrerwertung mit 50 Punkten.

      2003 wollte Montoya endlich angreifen. Mit den Siegen in Monaco und Deutschland hatte er nun eine realistische Chance den Titel zu holen In Indianapolis kollidierte er jedoch mit Barrichello und fiel bis auf Rang sechs zurück und hatte nun auch rein rechnerisch keine Chance mehr auf den WM Gewinn. Er beendete die Saison mit 82 Punkten als dritter. Gleichzeitig unterschrieb er einen Vertrag bei McLaren Mercedes.

      Im Jahr 2004 sah es wieder nicht rosig aus für Montoya. Ferrari baute wieder eine Rakete von Auto und die konkurenz war erneut chancenlos. Lediglich in Brasilien konnte er das Rennen für sich entscheiden. Er beendete die Saison als fünfter mit 58 Punkten.

      Nun war er bei McLaren Mercedes in der Hoffnung endlich den lang ersehnten WM Titel zu holen. Doch Montoya hatte starke Eingewöhnungsprobleme.Der McLaren war nicht gerade auf seinem Fahrstil ausgelegt was ihm große Schwierigkeiten bereitete. Zum allen Überfluss musste er auch noch wegen einer Schulterverletzung zwei Rennen pausieren und ging erst in Spanien wieder an den Start. Die Aussichten auf den Fahrertitel waren daher ziemlich trüb. In Kanada wurde er wegen Missachtung der Boxenampel disqualifiziert. Trotz der Siege in England,Italien und Brasilien konnte er sich nicht wesentlich nach vorne arbeiten und beendete die Saison als entäuschender fünfter mit 60 Punkten.

      2006 dann das bedaurliche Karriereende. Nach einer ziemlich durchwachsenen ersten Saisonhälfte spielte Montoya immer mehr mit den Gedanken der Formel 1 den Rücken zu kehren. In Kanada kollidierte er mit dem Rookie Nico Rosberg was das vorzeitige aus für den deutschen bedeutete. In Indianapolis war in einem Massencrash verwickelt wo er durch eine verkettung unglücklicher Umstände mit seinem Teamkollegen Räikkönen kollidierte. Beide mussten das Rennen beenden. Montoya und auch Teamchef Ron Dennis hatten kein Interesse mehr das Arbeitsverhältniss fortzuführen und so kam es zu einem Aufhebungsvertrag. Red Bull Racing zeigte zwar starkes Interesse an dem Kolumbianer jedoch lehnte Montoya ab,da er in der Formel 1 keine Zukunft mehr sah. Die Formel 1 verliert somit eines der schillerndsten Personen.

      Teil 3 folgt

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    • Nach der Formel 1

      Nascar

      Im Herbst 2006 startete Montoya seine zweite Karriere als Tourenwagenpilot. Am 6. Oktober nahm er erstmals in der ARCA Series in Talladega teil. Sie gilt als kleine aber dennoch profisionelle Rennserie. Er qualifizierte sich auf Anhieb als zweiter und beendete das Rennen an dritter Position. Drei Wochen später startete er dann in der Nascar Bush Series (eine Klasse unter dem Nextel-Cup) und auch da bewies er einmal mehr sein Talent indem er im Qualifing neunter wurde. Das Rennen beendete er auf einem soliden 11 Platz. Knapp ein Monat danach fuhr Montoya sein erstes Rennen im Nextel Cup in Homestead - Miami Speedway. Er qualifizierte sich als 29. und schied wegen eines Unfalls aus.

      2007 trat er bei den legendären 24 Stunden von Daytona an und konnte das Rennen für sich entscheiden. Knapp zwei Monate später gewann Montoya sein erstes Nascar Rennen der Bush Series in Mexico. Allerdings hinterließ der Sieg einen faden Beigeschmack da er kurz vor Rennende nach einem harten Überholmanöver seinen Teamkollegen Pruett von der Strecke drängte. Am 25 Juli im Sonoma Raceway (die als Fahrerstrecke bekannt ist)siegte Montoya erstmals im Nextel Cup wo er von Startplatz 32 aus ins Rennen ging. Beim Indianapolis Motorspeedway erreichte er den zweiten Platz,die bisher beste Platzierung bei einem Ovalrennen. Montoya beendete die Saison als 20 und wurde Rookie of the Year 2007.
    • Monty hätte in seiner F1 Karriere einiges mehr erreichen können finde ich, vorallem in der Mclaren Zeit. Man bedenke nur mal, dass Monty das mit Abstand schnellste Auto 2005 fuhr und wurde im Klassement nur 4. Platz. Und selten fiel Monty wegen techn. Ausfällen aus, denn meistens traf es Rai. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als Mclaren in den letzten 2 Rennen im Kampf um die K-WM stand. Monty fiel in beiden Rennen durch unnötige Fehler aus und konnte somit für sein Team keine wichtige Punkte sammeln. Bei Williams kam Monty einfach besser zurecht und man hatte von ihm einige tolle Überholmanöver und Starts gesehen. Also auch er hatte Talent.
    • Original von JAun
      Irgendwie habe ich bei Montoya immer das gefühl gehabt, dass er verdammt schnell Auto fahren kann, aber mehr eben auch nicht. Vielleicht war er deswegen bei BMW auch nicht am richtigen Ort... Wer weiß.



      stimmer vollkommen zu

      nicht dass JPM ein schlechter F1 Fahrer gewesen wäre - aber da waren sehr viel Vorschusslorbeeren - "neuer Senna" und sehr wenig war letztendlich davon zu sehen

      schade - wär ´ne Abwechslung gewesen damals -aber leider hatte er´s nicht drauf

      ansonsten - sypathischer Fahrer - ich mochte ihn

      Marcello
    • Seine Starts waren eben seine Stärke und teilweise das Qualifying. Aber für einen WM Titel reicht das nunmal nicht aus. Es fehlte einfach eine gute taktische Fahrweise im Rennen.

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    • Original von Paulus
      Er hatte schon ein Paar super Rennen hingelegt. Ich würde sagen, ihm fehlte es vor allem an Konstanz.
      Als Person war er mir übrigens nie besonders sympathisch.


      Paulus. Das mit der Konstanz stimmt natürlich. Monty hätte einfach noch öfters auf dem Podium stehen oder noch mehr Rennen während der Saison gewinnen müssen.

      Klar manchmal haben wir auch richtig gute Rennen von ihm gesehen.
      Selbst bei Mclaren 05 hatte er immerhin 3 Rennen gewonnen und bei BMW-Williams war er finde ich noch besser, vorallem in der Saison 2003.
    • Original von Deftones
      @Benzpower
      2003 war er nicht schlecht, Ralf war aber bis zu seinem Unfall mindestens genauso gut.
      Bei McM hat er nach einer gewissen Zeit stark abgebaut. 2005 war noch okay aber 2006 lief nichts mehr zusammen.


      Vorallem nach dem knapp verpassten K-WM Titel 05 war die Harmonie zwischen Monty und Mclaren ganz vorbei.

      Das stimmt, Ralf hatte sogar noch 2 Rennen hintereinander gewonnen.
    • wenn man 6 mal antritt um WM zu werden und das jedesmal in einem WM fähigen auto, dann sind "ein paar gute rennen" einfach zu wenig!

      er bleibt weniger durch seine fahrerische fähigkeit als durch seine ungestümen und rücksichtslosen art in erinnerung bleiben!

      ich glaube er ist der einzige fahrer, der den führenden in einer SC abgeschossen hat!
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