Alonso erklärt Rücktritt

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  • Re: Alonso erklärt Rücktritt



    Schumacher ging 96 zu einem Team, dass im Vergleich zu heute ungefähr auf Niveau von Red Bull,Toyota lag.Da hat es Alonso 07 noch leichter.Bin gespannt was er leistet bei Mclaren.


    Naja, das ist vielleicht etwas übertrieben! Sicher, er war bei einem deutlich unterlegenen Team, aber selbst ein Schumacher hätte in einem Red Bull keine Chance und würde weit hinten untergehen! Irgendwann reicht eben das Können des Fahrers nicht aus!

  • Re: Alonso erklärt Rücktritt



    Naja, das ist vielleicht etwas übertrieben! Sicher, er war bei einem deutlich unterlegenen Team, aber selbst ein Schumacher hätte in einem Red Bull keine Chance und würde weit hinten untergehen! Irgendwann reicht eben das Können des Fahrers nicht aus!



    Wer sagt denn das?Er hatte ja auch keine Chance 96 im Ferrari.Aber er hat zumindest 3 Rennen gewonnen -ua. Spainien im Regen 96- in diesem "Loser Auto".Das was Berger und Alesi zuvor Jahrelang vergeblich versucht hatten.Im Weltmeisterauto Benetton 97 von Schumacher schafften Alesi und Berger abermals keinen Sieg.(Ausser Hockenhein)

    Das sagt doch wohl alles oder?

    Schumacher hat bei Ferrari etwas aufgebaut und das muss Alonso erstmal nachmachen bei Mclaren, obwohl es da wohl noch leichter ist, weil das Team immernoch zu den Top-Teams zählt.Anders als Ferrari 96.

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  • Re: Alonso erklärt Rücktritt



    Wer sagt denn das?Er hatte ja auch keine Chance 96 im Ferrari.Aber er hat zumindest 3 Rennen gewonnen -ua. Spainien im Regen 96- in diesem "Loser Auto".Das was Berger und Alesi zuvor Jahrelang vergeblich versucht hatten.Im Weltmeisterauto Benetton 97 von Schumacher schafften Alesi und Berger abermals keinen Sieg.(Ausser Hockenhein)

    Das sagt doch wohl alles oder?

    Schumacher hat bei Ferrari etwas aufgebaut und das muss Alonso erstmal nachmachen bei Mclaren, obwohl es da wohl noch leichter ist, weil das Team immernoch zu den Top-Teams zählt.Anders als Ferrari 96.



    Ich habe doch auch gar nicht die Stärke Schumachers in Frage gestellt. Das Rennen in Spanien war eine seiner Sternstunden! Ein Top-Rennen!
    Schumacher ist mit keinem der aktuellen Fahrer vergleichbar, weil seiner Erfolge unerreicht bleiben! Wenn man das damalige Ferrari-Team mit dem heutigen Teams vergleicht, würde ich es auf die Stärke Hondas einstufen!
  • Re: Alonso erklärt Rücktritt

    Ich denke auch , dass Ferrari wenigstens anfang der Saison wegen der Reifen einen Vorteil haben wird

    Allerdings denke ich , dass das Team mit der Zeit immer schlechter wird
    Es fehlen eben die wichtigen Mitarbeiter , welche was aus dem Team gemacht haben,
    Damit meine ich nicht nur MSC , auch RossB. Jean.T um nur einige zu nennen



  • Re: Alonso erklärt Rücktritt

    Aber es ist ja nicht so, dass die Leute gehen und niemand mehr was macht. Es gibt ja immerhin neue  ;D (wer hätt's gedacht?), die wahrscheinlich schon wissen was sie tun müssen. Das wird schon irgendwie funktionieren.


    Der neue Teamchef Domenicali arbeitete schon lange mit Todt Hand in Hand und wird wohl schon wissen was er zu tun hat.
  • Re: Alonso erklärt Rücktritt



    Der neue Teamchef Domenicali arbeitete schon lange mit Todt Hand in Hand und wird wohl schon wissen was er zu tun hat.


    Kann es sein das sich hier einige im falschen Thread befinden. Der hier heißt ja eigentlichAlonso erklärt Rücktritt. Zum Ferrari Thread gehts hier
    «Alonso halte ich auf der Strecke für so stark wie Vettel. Aber Alonso fehlt abseits der Strecke alles, was Vettel bieten kann. Seb bringt sich komplett in die Dynamik einer Mannschaft ein, er sieht sich nie als Einzelkämpfer. Er weiss, dass ohne Herz und ohne Teamgeist gar nichts geht.» (Luca Baldisserri)

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  • Re: Alonso erklärt Rücktritt



    ...in diesem "Loser Auto".


    Konstrukteurswertung 1996

    Pos. Team / Motor Punkte
    1. Williams / Renault 175
    2. Ferrari / Ferrari 70
    3. Benetton / Renault 68

    Also gerade als Loser-Auto würde ich den Ferrari von 1996 nicht bezeichnen. Mit einem Loser-Auto gewinne ich nicht drei Rennen in einer Saison. Nur weil MS nicht auf Anhieb den Titel holte ::)
    Perez, das war SAUBER!
  • Re: Alonso erklärt Rücktritt



    Konstrukteurswertung 1996

    Pos. Team / Motor Punkte
    1. Williams / Renault 175
    2. Ferrari / Ferrari 70
    3. Benetton / Renault 68

    Also gerade als Loser-Auto würde ich den Ferrari von 1996 nicht bezeichnen. Mit einem Loser-Auto gewinne ich nicht drei Rennen in einer Saison. Nur weil MS nicht auf Anhieb den Titel holte  ::)


    In meinem Buch steht das es nicht klar ist ob Schumí den Rückstand des Ferraris wettmachte oder ob der Ferrari so gut war. Irvine welcher auch kein schlechter Fahrer war holte nur 11 Punkte.
  • Re: Alonso erklärt Rücktritt


    Also gerade als Loser-Auto würde ich den Ferrari von 1996 nicht bezeichnen. Mit einem Loser-Auto gewinne ich nicht drei Rennen in einer Saison. Nur weil MS nicht auf Anhieb den Titel holte  ::)


    Da geb ich Dir recht. Trotzdem war der Ferrari 1996 ne ziemliche Gurke die ja das ein oder andere mal spektakulär peinlich Ausfiel. 8)
    «Alonso halte ich auf der Strecke für so stark wie Vettel. Aber Alonso fehlt abseits der Strecke alles, was Vettel bieten kann. Seb bringt sich komplett in die Dynamik einer Mannschaft ein, er sieht sich nie als Einzelkämpfer. Er weiss, dass ohne Herz und ohne Teamgeist gar nichts geht.» (Luca Baldisserri)
  • Re: Alonso erklärt Rücktritt

    Also gerade als Loser-Auto würde ich den Ferrari von 1996 nicht bezeichnen. Mit einem Loser-Auto gewinne ich nicht drei Rennen in einer Saison. Nur weil MS nicht auf Anhieb den Titel holte    


    Guck dir mal an was Berger und Alesi die Jahre davor mit dem Auto machten.Und komm mir jetzt bitte nicht mit:"Weil Schumacher von Benetton Leute mitbrachte war 96 alles besser" ::)Ross Brawn kam übrigens erst 97 von Benetton nach.

    Das war in erster Linie Schumacher mit seiner Klasse als Fahrer der die drei Rennen gewann.

    edit:Es gab 96 übrigens auch nur EINEN Reifenhersteller-Goodyear.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AAustin03 ()

  • Re: Alonso erklärt Rücktritt

    auch wenns nicht zum thema gehört, aber wer abstreitet, dass der 96er F310 KEINE gurke war, der hat nun mal überhaupt keine ahnung.
    das, was MSC aus diesem fahrzeug rauspresste war sensationell.
    dagegen war die "leistung" von berger und alesi im WM auto eher peinlich.
  • Re: Alonso erklärt Rücktritt

    auch wenns nicht zum thema gehört, aber wer abstreitet, dass der 96er F310 KEINE gurke war, der hat nun mal überhaupt keine ahnung.
    das, was MSC aus diesem fahrzeug rauspresste war sensationell.
    dagegen war die "leistung" von berger und alesi im WM auto eher peinlich.



    Na gut der Benetton von Alesi und Berger war auch nicht unbedingt als Siegerauto bekannt. Alesi und Berger waren auch nicht die schlechtesten Fahrer. Sie gehören sicher zu den besseren Fahrern als zu den schlechteren.

    1 Damon Hill Williams-Renault 97
    2 Jacques Villeneuve Williams-Renault 78
    3 Michael Schumacher Ferrari 59
    4 Jean Alesi Benetton-Renault 47
    5 Mika Häkkinen McLaren-Mercedes 31
    6 Gerhard Berger Benetton-Renault 21
    7 David Coulthard McLaren-Mercedes 18
    8 Rubens Barrichello Jordan-Peugeot 14
    9 Olivier Panis Ligier-Mugen Honda 13
    10 Eddie Irvine Ferrari 11
    11 Martin Brundle Jordan-Peugeot 8
    12 Heinz-Harald Frentzen Sauber-Ford 7
    13 Mika Salo Tyrrell-Yamaha 5
    14 Johnny Herbert Sauber-Ford 4
    15 Pedro Paulo Diniz Ligier-Mugen Honda 2
    16 Jos Verstappen Arrows-Hart 1



    Konstrukteurswertung
    1 Williams-Renault 175
    2 Ferrari 70
    3 Benetton-Renault 68
    4 McLaren-Mercedes 49
    5 Jordan-Peugeot 22
    6 Ligier-Mugen Honda 15
    7 Sauber-Ford 11
    8 Tyrrell-Yamaha 5
    9 Arrows-Hart 1
    10 Minardi-Ford 0
    11 Forti-Ford 0

    Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Formel-1-Saison_1996

    Man sah das der Benetton sicher gleich gut wenn nicht besser als der Ferrari war.

    Als Michael Schumacher 1996 zu Ferrari ging, wechselte das Ferrari-Duo Gerhard Berger und Jean Alesi zum Weltmeisterteam Benetton. Gerhard Berger, der bis dato nicht unbedingt als „Freund“ Schumachers galt, geriet beim ersten Test mit dem Auto des Weltmeisters in einer der ersten Kurven sogleich ins Kiesbett - auch Jean Alesi erging es kaum besser. Berger und Alesi war es unerklärlich, wie man mit solch einem nervösen Fahrzeug Weltmeister werden konnte. Berger bezeichnete den Benetton sogar in einem Interview als „unfahrbar“ und erklärte später seinen Respekt vor Schumachers Fahrzeugbeherrschung. Dahinter stand, dass Schumacher bedingt durch seine Erfahrungen beim Kartfahren meist ein nervöses Fahrzeug mit leichtem bis mäßigem Übersteuern bevorzugte, während der Österreicher ein neutrales bis untersteuerndes Rennfahrzeug liebte, mit dem er kontrolliert tief in die Kurven einbremsen konnte. Aus dieser Perspektive passte der Benetton in der Rennabstimmung des Kerpeners überhaupt nicht zum Fahrstil Bergers, der erst relativ spät zum Motorsport fand.

    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Berger

    Berger und Alesi gewannen 1996 mit dem nervösen Benetton kein Rennen. Da sieht man wieder welche Klasse Schumi hat. Aber auch das Irvine der auch kein schlechter Pilot ist nur mit 11 Punkten 10. wurde bedeutet das der Ferrari keine Wunder- sondern eher eine Seifenkiste war.

    1996 war das Beste Auto:
    1. Platz: Williams
    2. Platz: (eher) Benetton (als Ferrari)
    3. Platz Ferrari (oder McLaren)

    Da sieht man das der Ferrari das 3. oder nur viertbeste Auto war und dann kam Schumi-einfach unglaublich.
  • Re: Alonso erklärt Rücktritt

    Also wenn ein Auto auf übersteuern konstruiert wurde,
    ist es sehr schwer , den Wagen ans untersteuern zu bekommen
    Natürlich ist dies möglich , aber dies kostet sehr viel Zeit auf der Piste
    Wenn nun ein Fahrer ein untersteurndes Fahrzeug bevorzugt, oder gar braucht ,
    ist es kein Wunder , dass er nicht schnell fahren kann

    Man muss sich das so vorstellen :
    Ein untersteuerndes Auto rutscht über die Vorderachse ,
    die Vorderräder rutschen , die Geschwindigkeid des Autos nimmt ab,
    gleichzeitig erhitzen diese sich und bauen Grip auf
    Der Fahrer fühlt wenn die Vorderachse anfängt zu greifen , und öffnet das Lenkrad
    Dies führt dazu , dass das Uebersteuern verhindert , oder gemindert wird,
    da nach dem Untersteuern meist ein Uebersteuern folgt

    Wenn nun das Auto übersteuert , und man erwartet ein Untersteuern , führt dies zwangsweise zu einem Dreher
    Ausser man ist nicht so am Limit ,so dass man noch was dagegen machen kann

    Wenn nun ein Fahrer ein übersteuerndes Fahrzeug bevorzugt und ein untersteuerndes hat, ist er ebenfalls langsam
    Wenn der Wagen vor und in der Kurve geradeaus rutscht ,
    kann er seinen Fahrstyl nicht nutzen , und verpass somit immer die Lienie,
    oder fährt langsamer in die Kurve , damit die Vorderreifen Grip haben

    Damit willich sagen , dass man in einem WM Auto nicht zwingend schneller sein muss
    Der Wagen muss eben auf den Fahrstyl passen, damit man schnell fahren kann

  • Re: Alonso erklärt Rücktritt

    Also wenn ein Auto auf übersteuern konstruiert wurde,
    ist es sehr schwer , den Wagen ans untersteuern zu bekommen
    Natürlich ist dies möglich , aber dies kostet sehr viel Zeit auf der Piste
    Wenn nun ein Fahrer ein untersteurndes Fahrzeug bevorzugt, oder gar braucht ,
    ist es kein Wunder , dass er nicht schnell fahren kann

    Man muss sich das so vorstellen :
    Ein untersteuerndes Auto rutscht über die Vorderachse ,
    die Vorderräder rutschen , die Geschwindigkeid des Autos nimmt ab,
    gleichzeitig erhitzen diese sich und bauen Grip auf
    Der Fahrer fühlt wenn die Vorderachse anfängt zu greifen , und öffnet das Lenkrad
    Dies führt dazu , dass das Uebersteuern verhindert , oder gemindert wird,
    da nach dem Untersteuern meist ein Uebersteuern folgt

    Wenn nun das Auto übersteuert , und man erwartet ein Untersteuern , führt dies zwangsweise zu einem Dreher
    Ausser man ist nicht so am Limit ,so dass man noch was dagegen machen kann

    Wenn nun ein Fahrer ein übersteuerndes Fahrzeug bevorzugt und ein untersteuerndes hat, ist er ebenfalls langsam
    Wenn der Wagen vor und in der Kurve geradeaus rutscht ,
    kann er seinen Fahrstyl nicht nutzen , und verpass somit immer die Lienie,
    oder fährt langsamer in die Kurve , damit die Vorderreifen Grip haben

    Damit willich sagen , dass man in einem WM Auto nicht zwingend schneller sein muss
    Der Wagen muss eben auf den Fahrstyl passen, damit man schnell fahren kann



    Ein kompletter Rennfahrer zeichnet sich dadurch aus, dass er

    1) sowohl die Dynamik der Vorderache, als auch die der Hinterachse vollends kontrollieren kann.

    Schumacher ist der EINZIGE Fahrer, bei dem ich feststellen konnte, dass er über beide Achsen perfekte Kontrolle ausübte. In vielen "Over-the-Limit"-Situationen konnte man sogar beobachten, dass er bei Korrekturen---eines unter- bzw. übersteuernden Autos---so perfekt "gegensteuerte" (mit Lenkrad und Pedalen), dass die Korrektur wie eine perfekt gedämpfte Schwingung aussah. Das heißt im Klartext, dass es kein feststellbares Durchschwingen über die "Gleichgewichtsposition" (Nulllinie) gab.

    2) ein dynamisch instabiles Auto SOFORT am Limit fahren kann.


    3) seinen Fahrstil der dynamischen Charakteristik des Autos ANPASST, und nicht darauf warten muss, dass das Team ein Auto baut, welches seinem (unabänderlichen) Fahrstil entgegenkommt.
    Es ist schließlich die Aufgabe des Teams, ein Auto zu bauen, was auf allen Strecken schnell sein sollte, und der komplette Fahrer sollte seinen Fahrstil so anpassen können, dass er mit dem "schnellen Chassis" eine perfekte Einheit bildet... ;)

    P.S.:
    Der '95er Benetton war ein dynamisch instabiles Auto, und wenn Berger ein kompletter Rennfahrer gewesen wäre, dann hätte er mit diesem Weltmeisterauto von '95 einen weiteren WM-Titel gewinnen müssen..... ;)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schuminator1 ()

  • Re: Alonso erklärt Rücktritt



    Schumacher ist der EINZIGE Fahrer, bei dem ich feststellen konnte, dass er über beide Achsen perfekte Kontrolle ausübte.


    Ich denke, ein neutraler Beobachter der Rennszene sieht das etwas anders. Ein Montoya oder Alonso haben weitaus mehr Gespür für das Fahren am Limit. Das sieht man auch an der Anzahl der Dreher (Fahrfehler), bei welcher MS mit Sicherheit weniger gut abschneidet.
    Perez, das war SAUBER!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von insider ()

  • Re: Alonso erklärt Rücktritt

    Naja
    Ausser Frage steht , dass Schumacher ein sehr guter Fahrer war

    Auch Alonso ist ein sehr guter Fahrer , aber man muss ihn noch einige 1-2 Jahre beobachten
    Erst dann , kann man von einem aussergewöhnlichen Fahrer reden
    Er hat aber das zeug dazu , das hat er in den letzten 2 Jahren bewiesen

    1) sowohl die Dynamik der Vorderache, als auch die der Hinterachse vollends kontrollieren kann.

    Das stimmt ,
    aber ob man nun in einem für den eigenen Fahrstyl nicht passenden Auto schneller als andere ist ,
    hängt von anderen Tatsachen ab
    2) ein dynamisch instabiles Auto SOFORT am Limit fahren kann.

    Am Limit des eigenen Fahrstyls , ja ,
    am Limit des möglichen ist da was ganz anderes

    3) seinen Fahrstil der dynamischen Charakteristik des Autos ANPASST, und nicht darauf warten muss, dass das Team ein Auto baut, welches seinem (unabänderlichen) Fahrstil entgegenkommt.
    Es ist schließlich die Aufgabe des Teams, ein Auto zu bauen, was auf allen Strecken schnell sein sollte, und der komplette Fahrer sollte seinen Fahrstil so anpassen können, dass er mit dem "schnellen Chassis" eine perfekte Einheit bildet...

    Kein Fahrer kann innerhalb von einigen Rennen sein Fahrtyl komplett umstellen ,
    und dabei das maximum aus dem Wagen rausholen
    Einen Fahrstyl legt man sich ja nicht wie einen Mantel an
    Wenn man sich am extremen Limit bewegt , hengt es eher mit dem Unterbewusstsein zusammen , es sind sozusagen Reflexe
    Wie gesagt , das meiste aus sich herausholen , bedeutet nicht zwangsweise das maximal mögliche des Fahrzeugs
    Die Frage ist eher ob man durch die Konkurrenz gezungen ist bis ans Limit zu gehen ,
    oder ob man sich doch an einigen Ecken gehenlassen kann

  • Re: Alonso erklärt Rücktritt



    Ich denke, ein neutraler Beobachter der Rennszene sieht das etwas anders. Ein Montoya oder Alonso haben weitaus mehr Gespür für das Fahren am Limit. Das sieht man auch an der Anzahl der Dreher (Fahrfehler), bei welcher MS mit Sicherheit weniger gut abschneidet.


    Aber natürlich!
    Jedoch nur, wenn es sich um solche "neutrale Beobachter" handelt, die erhebliche Probleme mit dem "Zählen" haben.... ;)
    Montoya konnte zwar mit einem übersteuernden Auto einigermaßen fertig werden, kam aber mit dem Untersteuern überhaupt nicht zurecht.
    Deshalb wurde er im ersten Jahr seiner unspektakulären F1-Karriere sogar von dem blassen Ralf Schumacher gebügelt, und litt bei McLaren eindeutig unter dem Kimi-Syndrom, bis er sich---als geschlagenes, gedemütigtes und überbewertetes INDIO-Geficke---letztendlich aus der Formel 1 zurückzog.... 8)
    Während seines kurzen Auftritts in der Formel 1 hatte Montoya mehr Fahrfehler und Abflüge zu verzeichnen, als MSC sich während seiner etwa dreimal so langen Verweilzeit in der Königsklasse
    erlaubte... ;) Montoyas Gesamteindruck im Rennwagen deutet auf DAS GEGENTEIL von Fahrzeugbeherrschung hin.
    Und Alonso hatte während seiner letzten beiden Renault-Jahre ein dermaßen schnelles und zuverlässiges Auto, dass er gar nicht ans Limit gehen brauchte, um zu gewinnen. Ich habe bei ihm keine spektakulären Manöver gesehen, die auf eine extraordinäre Fahrzeugbeherrschung hinweisen. Und ein absolut minderwertiger Teamgefährte (Fisichella) hatte ihm seinen Job nochmals erleichtert.... ::)
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