Jacques Villeneuve

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    • Jacques Villeneuve



      Jacques Villeneuve geboren am 9. April 1971 in Saint-Jean-sur-Richelieu (Kanada) ist der Sohn der Formel 1 Legende Gilles Villeneuve.

      Seine Karriere

      US-Cart

      Seine ersten großen Erfolge feierte Villeneuve in der von der CART veranstalten IndyCar Serie , die mit Formel-1-Boliden vergleichbar sind. 1994 fuhr er für das Team Green, das Reynard Chassis und Ford-Cosworth Motoren einsetzte. In seinem Debüt-Jahr holte er einen Sieg und wurde 6. in der Fahrerwertung. Er wurde Rookie of the Year, also bester Neuling der Champ-Car-Serie. 1995 holte er 4 Siege, unter anderem gewann er das Indianapolis 500 Meilen-Rennen und wurde mit 172 Punkten Meister der IndyCar World Series. Die Erfolge und sein berühmter Familienname zogen die Aufmerksamkeit von Frank Williams auf sich, der ihn für 1996 als Ersatz von David Coulthard verpflichtete.

      Formel 1

      Seit 1996 fuhr er nun in der Formel 1 für das Williams Team wo er in seinem ersten Qualifing in Melbourne gleich auf Pole fahren konnte.
      Beinahe hätte er in seine allerersten Grand Prix gewonnen,fiel aber durch einen technischen Defekt auf Rang 2 zurück.
      Bereits im vierten Rennen beim Großen Preis von Europa am Nürburgring konnte er seinen ersten Sieg feiern. Es folgten auch noch 3 weitere Siege unter anderem gewann er auch in Estoril wo ihn ein spektakuläres Überholmanöver gegen Michael Schumacher gelang. Bis Japan hätte er noch um die WM mitfahren können,doch leider löste ein Rad an seinem Auto,was ihn zum aufgeben zwang. Sein Teamkollege Damon Hill gewann das Rennen und wurde zum ersten mal Weltmeister.
      Villeneuve wurde Vizeweltmeister.

      In der Saison 1997 war er nach den Weggang von Damon Hill Titelkandiat. Heinz Harald Frentzen wurde sein neuer Teamkollege. Nach einem starken Saisonauftakt lag Villeneuve deutlich in Führung nur einer hatte aber was dagegen: Michael Schumacher. Nach einigen Fehlern von Villeneuve konnte Schumacher seinen Rückstand auf ihn verringern. Bei seinem Heimrennen in Kanada drehte sich Villeneuve und musste das Rennen vorzeitig beenden sehr zu Entäuschung der Fans. Vor dem Europa Rennen lag Schumacher mit einem Punkt in Führung,was bedeutete das Villeneuve sich keine Fehler mehr erlauben darf. Der Kanadier gewann das Rennen nachdem Michael Schumacher in eine Startkollision mit seinem Bruder Ralf verwickelt war. Somit war Jacques wieder führender in der WM mit 9 Punkten. Im Training zum Großen Preis vonn Japan missachte Villeneuve eine gelbe Flage worauf er für das Rennen gesperrt wurde. Da Williams Protest einlegte,konnte er doch noch am Rennen teilnehmen. Er erreichte aber nur den 5 Rang während Schumacher das Rennen gewang. Williams zog nach dem Rennen den Protest zurück da man eine härtere Strafe befürchtete. Schumacher ging mit einem Punkt Vorsprung zum letzten Rennen nach Jerez. Als Jacques den führenden Michael Schumacher überholen wollte,kam es zur einer Kollision,die aus Sicht der Fia durch Schumacher absichtlich herbeigeführt wurde. Schumacher musste seinen Wagen abstellen,und wurde nachträglich disqualifiziert,und aus der WM Wertung gestrichen. Villeneuve beendete das Rennen als dritter und wurde Weltmeister.


      1998 war das Team Williams plötzlich nur noch Mittelmaß. Grund dafür war mitunter die Trennung von Motorenlieferant Renault. Dafür fuhren sie jetzt mit Mecharome Aggregaten praktisch Vorjahresmotoren von Renault. Im Laufe der Saison wurde deutlich, das man gegen Ferrari und den wieder erstarkten McLarens so gut wie keine Chance hatte. Im zweiten freien Training zum Großen Preis von Spa verlor Jacques bei ca 280 kmh die Kontrolle über seinen Boliden und knallte in der legendären Eau Rouge in die Reifenstapel. “Das war mein schönster Unfall” scherzte er danach.
      Villeneuve konnte keinen Sieg holen lediglich zwei dritte Plätze in Deutschland und Ungarn.

      Fortsetzung folgt!
    • Ich bewundere an JV bis heute noch, dass er besonders in den ersten 2 Jahre, auf Anhieb Vize 1996 und WM 1997 wurde. Danach konnte er nicht mehr viel ausrichten, da der Williams und die anderen Autos einfach viel zu schwach und anfällig waren. JV fiel einfach viel zu häufig durch Defekte aus und besonders 1999. Eine richtige Katastrophen-Saison für JV.

      Die Trennung von den Renaultmotoren war für Williams eigentlich, dass schlechteste was passieren konnte. Schließlich hatte Williams in seiner dominanten Zeit alle WMs mit Renault Motoren gewonnen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Benzpower989908 ()

    • Nach einer enttäuschenden Saison 98 entschied sich Villeneuve zu den neuen Rennstall BAR - Supertec zu wechseln. Sein Teamkollege war Ricardo Zonta. Schon vor der Saison redete man von Siegen doch am Ende konnten sie keinen Punkt holen. Zu unzuverlässig waren einfach die Autos. Für Villeneuve war das ein herber Rückschlag.
      In der Saison 2000 lief es für den Kanadier etwas besser. Honda wurde neuer Motorenlieferant. Schon im ersten Rennen der Saison in Melbourne konnte Villeneuve die ersten Punkte für das Team sammeln. Zwar konnte Villeneuve in dieser Saison keine Podiumsplatzierungen einfahren jedoch konnte man das Auto als deutlich konkurrenzfähiger Bezeichnen als im Vorjahr. In dieser Saison wurde er 7 mit 12 WM Punkten.

      Im Jahre 2001 ersetzte der Franzose Olivier Panis, Zonta da er Villeneuve nichts entgegenzusetzen hatte.
      Die Saison begann tragisch für Villeneuve. Beim Auftaktrennen in Melbourne kam es zwischen ihn und
      BMW Williams Pilot Ralf Schumacher bei dem ein Streckenposten durch ein herumfliegendes Rad tödlich verletzt wurde.
      In Barcelona und Hockenheim wurde er jeweils dritter und fuhr somit die ersten Podiumsplätze fürs Team ein.

      Kurz vor Saisonstart 2002 wurde die Teamführung bei BAR ausgetauscht. Graig Pollock (Villeneuves Manager) wurde durch David Ricards ersetzt. Die Atmosphäre zwischen Richards und Villeneuve war ziemlich angespannt da Villeneuve in Augen Richards zuviel verdiente und ihn loswerden will. Villeneuve bestand auf seinen Vertrag der bis Ende 2003 gehen wird. In dieser Saison konnte er nicht viel reißen, da dass Auto nicht mehr konkurrenzfähig war wie in der vergangen Saison. Seine magere Ausbeute: 4 Punkte und 12 in der WM Endwertung

      2003 wurde der hochgehandelte Jenson Button, Villeneuves Teamkollege. Wie befürchtet war Button schneller als Kanadier. Man muss aber dazusagen: Jacques hatte 8 Ausfälle zu beklagen und das in meist guten Positionen. Am Ende der Saison Eskalierte der Streit zwischen Villeneuve und Richards. Richards bietete zwar Villeneuve für die Saison 2004 einen Vertrag an. Jedoch müsste er dafür unentgeltlich fahren. Der Kanadier war derart enttäuscht darüber, das er sogar aufs letzte Rennen verzichtete.

      Da er sich vom BAR Team trennte, stand Villeneuve in der Saison 2004 ohne Cockpit da. Nachdem Ralf Schumacher in Indianapolis einen schweren Unfall hatte, suchte das Williams Team einen schnellen Ersatz. Es kam tatsächlich zu Verhandlungen zwischen den Kanadier und Frank Williams. Jedoch wollte Villeneuve ein festes Stammcockpit für 2005 was aber Williams ablehnte. In Monza feuerte das Renault Team Jarno Trulli ,da seine Leistungen in den vergangen Rennen ungenügend waren. Somit verpflichtete man für die letzten 3 Rennen Villeneuve der aber mit den Renault Boliden nicht zurecht kam.


      2005 verpflichte Peter Sauber den Weltmeister von 1997 für 2 Jahre. Am Anfang hatte Villeneuve alle Mühe mit den schnellen Brasilianer Felipe Massa mitzuhalten. Es gab auch Gerüchte indem Villeneuve zur Mitte der Saison ersetzt wird. Doch plötzlich fand Jacques wieder zur seiner alten Stärke zurück. Sein bestes Ergebniss in dieser Saison war ein 4 Platz in Imola. Die Saison beendete er als 14 mit 9 WM Punkten.

      2006 wurde der Sauber Rennstall durch den Münchener Automobilkonzern BMW übernommen. Sie verpflichteten den deutschen Nick Heidfeld als Nummer 1 Fahrer während Villeneuves Vertag noch auf der Kippe stand aber im Winter 2005 dann doch bestätig wurde. In Malaysia wurde Villeneuve 7 und fuhr die ersten WM Punkte für das neue Team ein. In Australien wurde er 6 und gewann wieder 3 Punkte. Nach seinem Unfall am Hockenheimring klagte Villeneuve über starke Kopfschmerzen und verzichtete auf den Ungarn Grand Prix. Anfang August gab das BMW Team offiziell bekannt, den laufenden Vertrag mit Villeneuve aufzulösen. Der Junge talentierte Robert Kubica wurde dadurch zum Stammfahrer befördert. Für Villeneuve war es das endgültige Formel 1 Karriereende.

      Der letzte Teil,morgen.
    • Original von JAun
      Original von Austin
      Über den Rest bis zum Jahr 2006 hüllen wir besser den Mantel des Schweigens.


      Warum? Er versuchte mit BAR das was MSC mit Ferrari gelang...


      Naja, das Budget von BAR war sogar ziemlich hoch, nur wirklich zählbares kam halt nie dabei heraus.Die Krönung dann 2003 als Richards V9 gänzlich die Entwicklerfähigkeiten absprach.Und man darf auch nicht vergessen, dass JV sehr gut verdient hat bei BAR.

      Übrigens ist es eigentlich üblich bei kopierten Texten eine Quellenangabe zu machen.

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    • Original von JAun
      Original von AlonsoFan1
      Es ist doch immer wieder das selbe. Man bemüht sich,den History Bereich zu erweitern und prombt wird man dumm von der Seite angemacht.Nicht zu fassen,wirklich ::)


      Ich hoffe du meintest nicht schon wieder mich...


      Nein, ich meine dich mit Sicherheit nicht.
    • Karriere nach der Formel 1

      24-Stunden-Rennen von Le Mans
      2007 steuerte saß Villeneuve am Steuer des Peugeot 908 indem er auch bei den 24h von Le Mans teilnahm. Leider konnte das Team mit den Fahrern Villeneuve/Minnassian/Gene aufgrund Motorenprobleme nicht erreichen.


      NASCAR

      Nachdem der Kanadier erste Erfahrungen mit Tourenwagen machte entschloss er sich in die wohl pobulärste Rennserie der USA (Nascar) einzusteigen.
      Um Rennpraxis sammeln zu können ließ das "Bill Davis Team" in die letzten sieben Rennen der "Craftsman Truck Series" fahren wo er sich im ersten Rennen auf anhieb als siebter Qualifizierte. Das Rennen beendete er auf Platz 21. In Talladega feierte er dann sein Nextel Cup Debüt was viele langjährige Piloten aufgrund fehlender Rennerfahrung kritisierten. Dennoch ließ Villeneuve seine Kritiker verstummen und beweis sein Talent indem er im Quali die sechsbeste Zeit fuhr. Um sich aus dem bekannten Starttumult rauszuhalten ließ sich Jacques auf den letzten Platz zurückfallen. Villeneuve ließ es ruhig angehen und arbeitete sich am Ende bis auf Platz 21 vor.

      Es folgte dann noch ein zweiter Nextel Cup-Einsatz beim vorletzten Saisonrennen in Phoenix. Das Oval gilt im Gegensatz zu Talladega eher als Fahrerstrecke und auch da überzeugte der Kanadier. Im Rennen lief es dann leider nicht so gut denn nach 138 Runden touchierte er die Mauer und musste seinen Wagen abstellen.Im Rennen lief es dann weniger gut, denn nach 138 Runden war es für Villeneuve bereits beendet. Dennoch hinterließ der Weltmeister von 1997 einen guten Eindruck und sicherte sich für die Saison 2008 einen Vertrag bei " Bill Davis Racing"


      Seine zweite Karriere als Musiker:


      Villeneuve ist ein leidenschaftlicher Sänger und brachte im Februar 2007 sein erstes Album “Private Paradise” auf den Markt. Vier der 13 Lieder sind auf Englisch die anderen auf Französisch.
    • Original von Scuderia
      Original von Austin
      Komisch.....noch gar keine Kundenrezension bei Amazon :-/^^


      das ist ein geheimtipp!

      nur die echten kenner haben diese scheibe!


      Nene die ist in Kanada durchaus bekannt. Versuch in Kanada mal was von den Hosen zu bekommen.... Da bekommst du die Scheibe von Villeneuve aber leichter...
      F1 war immer ein high-tech Sport. Das sollte er auch bleiben.
    • Original von JAun
      Original von Scuderia
      Original von Austin
      Komisch.....noch gar keine Kundenrezension bei Amazon :-/^^


      das ist ein geheimtipp!

      nur die echten kenner haben diese scheibe!


      Nene die ist in Kanada durchaus bekannt. Versuch in Kanada mal was von den Hosen zu bekommen.... Da bekommst du die Scheibe von Villeneuve aber leichter...


      Welche Hosen?

      Aber stimmt, bei Amazon gibt es die CD auch nur als UK-Import.
    • Villeneuve und der Unterschied von Formel 1 und NASCAR



      (Motorsport-Total.com) - Jacques Villeneuve hat in der kommenden NASCAR-Saison die Möglichkeit, im zarten Alter von 36 Jahren den Titel "Rookie of the Year" zu gewinnen und damit die Nachfolge von Juan Pablo Montoya anzutreten. Der ehemalige Formel-1-Weltmeister scheint dabei voll motiviert in seine Debütsaison bei den US-amerikanischen StockCars gehen zu wollen, denn bei den Daytona-Tests zum Saisonauftakt war der Kanadier durchwegs vorne mit dabei.
      Es hat den Anschein, als würde Villeneuve in seiner neuen Umgebung ähnliches widerfahren, wie seinem kolumbianischen Kollegen, denn seine Äußerungen über das angenehme NASCAR-Umfeld gleichen denen von Montoya fast zu 100 Prozent.

      "Die Kollegen hier sind unglaublich", erklärte Villeneuve am Wochenende. "Das Wettbewerbslevel ist unglaublich hoch und wenn wir in Europa fahren würden, dann würden wir uns vermutlich alle hassen. Aber hier ist es wie in einer großen Familie, man hilft sich gegenseitig."

      In der Formel 1 müsse man eine andere Herangehensweise haben, so Villeneuve, der sich zu seiner Zeit mit den Tricks der psychologischen Kriegsführung anfreundete. "Wenn du das Leben für die anderen schwerer machen kannst, dann hast du dadurch einen Vorteil."


      "Jeder arbeitet mit Tricks, macht das aber auf eine lustige Art."
      Jacques Villeneuve
      "Formel 1 ist eine Sache von mentalen Spielen. Man macht außerhalb des Autos alles, um sicherzustellen, dass der Konkurrent schon geschlagen ist, wenn er ins Auto steigt." In der NASCAR sei alles genau anders herum und diese ungewohnte kollegiale Atmosphäre hat schon Montoya neuen Spaß am Rennfahren gegeben.

      "Es ist wie in einem großen Hinterhof. Wir drücken alle gemeinsam die Schulbank, danach gehen wir im Hinterhof spielen und alle haben Spaß. Jeder arbeitet mit Tricks, macht das aber auf eine lustige Art und alle helfen dir. Wenn sie sehen, dass du etwas falsch machst, dann geben sie dir Tipps. Das ist schon sagenhaft."

      Auch Patrick Carpentier, ebenfalls ein erfahrener NASCAR-Rookie, hat ein prägnantes Beispiel auf Lager. Es ereignete sich beim ersten Cup-Rennen des Kanadiers in Watkins Glen im Sommer 2007: "Bobby Labonte kam in meinen LKW und sagte, er würde mir ein paar Tipps geben, wenn ich ihm dafür mein Setup und ein paar andere Informationen geben würde. Ich habe meinen Chefmechaniker angesehen und er hat sofort genickt. Er hat sein Buch aufgeschlagen und angefangen, mit ihm über Federn zu sprechen
      ."


      Anscheinend fühlt er sich wohl pudelwohl in der neuen Umgebung. Ich freu mich schon riesig auf das Duell Montoya vs Villeneuve :)
    • Wenn er sich bei den Nascars wohlfühlt, dann soll er auch dort bleiben. Für mich war JV immer ein unsympatischer Formel 1 Fahrer mit vielen Aussetzern. Das er sich 1997 gegen Frentzen durchsetzt war irgendwie abzusehen, wieder so ein WM Titel mit fadem Beigeschmack.
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