Jim Clark

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    • Hi All!
      weil´s heute schon zur Sprache kam - hier ebenfalls einer der Besten!



      Jim Clark




      mit 2 WM Titel und 25 Siegen hat er sich in den Geschichtsbüchern verewigt

      am 7. Juni 1968 verunglückte der schottische Rennfahrer tötlich am Hockenheimring

      ich bin sicher dass sich sein Thread mit der zeit füllen wird

      Marcello

      Jim Ckark auf wikipedia.de

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von marcello ()

    • RE: Jim Clark

      Mein Großvater war ein großer Jim Clark Fan und hält ihn für den besten aller Zeiten. Manchmal diskutieren wir Stundenlang über dieses Thema. :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AlonsoFan1 ()

    • RE: Jim Clark

      Original von AlonsoFan1
      Mein Großvater war ein großer Jim Clark Fan und haltet ihn für den besten aller Zeiten. Manchmal diskutieren wir Stundenlang über dieses Thema. :)


      ...."hält" ihn.......oder "hielt" ihn für den besten......


      Ich verlange hier von keinem perfektes Deutsch und auch Fehler sind mir egal, aber hier tun mir wirklich die Augen weh.
    • RE: Jim Clark

      Original von Austin
      Original von AlonsoFan1
      Mein Großvater war ein großer Jim Clark Fan und haltet ihn für den besten aller Zeiten. Manchmal diskutieren wir Stundenlang über dieses Thema. :)


      ...."hält" ihn.......oder "hielt" ihn für den besten......


      Ich verlange hier von keinem perfektes Deutsch und auch Fehler sind mir egal, aber hier tun mir wirklich die Augen weh.



      Grundgütiger, mir ist ein Fehler unterlaufen. Werde ich jetzt gesteinigt Herr Oberlehrer ::)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von AlonsoFan1 ()

    • Der letzte Beitrag liegt 869 Tage zurück??? Wirklich erbärmlich das man um Senna und Schumacher son aufriss macht aber solche Genies nicht genügend würdigt bloß weil keine Sau die gekannt hat.

      Ich werd in Zukunft mal in schönen Beitrag dazu schreiben über seine Zeit in der F1. Finde das es langsam mal wieder Zeit wird das man auch mal was über solche Lenkradkünstler erfährt. ;)
    • Teils, teils!

      Jim Clark ist halt ein Idol für Puristen, für Leute die sich wirklich damit beschäftigen, auch wenn gewisse Dinge eben einfach nicht nachvollziehbar sind, war Clark wirklich so gut wenn er manchmal 2 Minuten oder 2 Runden Rückstand aufholte oder war es damals eher der Umstände geschuldet dass eine Leistungsdichte quasi nicht vorhanden war?

      War auch er nur so gut wie (s)ein Auto oder war er wirklich ein wahnsinniger Berserker?

      Zumindestens konnte er auch unter schwierigsten Bedingungen sein TK deklassieren!

      Ist halt schwer sich davon ein Bild zu machen!
    • Ich denke wenn du dich mal genauso mit Clark befasst wie mit Senna, dann kannste dir da auch ein besseres Bild machen zu seiner Leistung. :)

      Für mich zählt Clark zu den 3 größten aller Zeiten.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Jazzmaster ()

    • Jim Clark







      Karriere

      James „Jim“ Clark junior wurde am 4. März 1936 in Kilmany, Schottland geboren. Er wurde als Sohn eines Farmers geboren. In seinem elterlichen Betrieb machte er nach der Schule auch die Lehrausbildung. Doch schon früh stellte sich raus das seine Berufung woanders sein würde, als auf dem Bauernhof. Nach dem Erhalt des Führerscheines mit 18, nahm Clark schon an diversen lokalen Clubrennen in Schottland teil. Anfangs noch auf deutschen Marken wie DKW oder Porsche.

      Die ersten größeren Rennen bestritt er doch bald auf Nationaleren Marken wie Jaguar. Auf dem Jaguar D-Type nahm er an 33 Rennen der Scottish Speed Championship teil und gewann von diesen 20. Achtmal fuhr er an 2. Position ins Ziel. Überlegen sicherte sich Clark seinen ersten nahmhaften Titel. Beim letzten Rennen dieser Rennserie im Jahre 1958, fuhr Clark in einem Lotus. Bei diesen Rennen lernte Clark seinen späteren weggefährten und Freund Colin Chapman kennen. In seiner letzten Saison 1959 verteidigte Clark seinen nationalen Titel nocheinmal. Diesmal aber mit 23 Siegen und 9 zweiten plätzen. Ab der Saison 1960 ging Clark in der Formel 1 ans Steuer.

      Beim 4. Rennen der Saison 1960 in Zandvoort, feierte Clark sein Depüt im Lotus von Chapman. Leider verlief das Depüt unrühmlich, weil Clark in der 43. Runde ausfiehl. Doch schon beim nächsten Rennen in Spa konnte sich Clark seine ersten 2 punkte durch den 5. Platz erobern. Allerdings wurde das Rennen durch den bis dato schlimmsten Wochenende der F1 Geschichte überschattet. Ein schwerer Trainingsunfall beendete die Karriere von Mike Taylor. Im Rennen verunglückte dann Chris Bristow tödlich. Nur 5 Runden später wurde Alan Stacey bei voller fahrt von einem Vogel am Helm getroffen. Auch diesen Unfall überlebte der engländer nicht. Als Clark an dem Wrack von Bristow vorbei fuhr, bemerkte dieser Blutspritzer auf seinem Overal. Nach dem Rennen sagte Clark: „Es war furchtbar. Ich überlegte, an den Boxen anzuhalten und mit dem Rennsport Schluss zu machen." Es war erst Clarks 2. F1 Rennen und währe beinahe sein letztes geworden.

      Beim 8. lauf der Saison in Portugal stand Clark das erste mal auf dem Treppchen als dritter. Die Saison 1960 schloss Clark mit 8 punkten auf Rang 10 der fahrer WM ab. Doch sein erster Sieg ließ noch überraschend lange auf sich warten. In der Saison 1961 war es noch nicht soweit. Dafür war Clark aber wieder in einen schweren Unfall verwickelt der zur größten Tragödie der Formel 1 Geschichte werden sollte. Beim vorletzten Rennen der Saison in Monza, kollidierte Clark mit dem Ferrari des deutschen Wolfgang Graf Berghe von Trips. Dabei schoss der Ferrari die Böschung hinauf und durchbohrte den dünnen Zaun der die Zuschauer nur wenig schützte. Von Trips wurde aus seinem Ferrari geschleudert und brach sich das Genick. Bei diesem Unfall kamen 15 Zuschauer ums Leben und 60 weitere wurden zum teil schwer verletzt. Clark jedoch hatte riesen Glück und überlebte den schlimmsten Unfall aller Zeiten ohne größere Blessuren.

      Ab dem Jahre 1962 ging es nun steil bergauf. Im Belgischen Spa konnte sich Clark seinen ersten Sieg auf Lotus sichern. Noch 2 weitere folgten in Aintree, England und Watkins Glen. Damit wurde Clark Vize-Weltmeister.



      nach seinem Rennen und dem ersten Sieg in Spa 1962



      Doch mit einem 2. Platz wollte sich Clark natürlich nicht zufrieden geben. Und so kam es auch. Die Saison 1963 wurde von Clark dominiert. Er gewann 7 von 10 Rennen und wurde mit fast doppelt sovielen punkten auf den 2. ,Graham Hill, 1. in der Meisterschaft. Auch deklassierte er seinen teamkollegen um Klassen. In dieser Saison holte Clark für Lotus 54 von 54 punkten. Alle punkte für Lotus holte Clark allein. In der darauffolgenden Saison gewann Clark allerdings nur 3 Rennen, da er in den meisten anderen Rennen durch technische Defekte ausfiehl. Er wurde WM 3. Im Jahr darauf holte sich Clark den Titel zum letzten mal zurück und gewann diesmal 6 mal und 5 mal in folge. Ab der Saison 1966 änderten sich allerdings die Regeln. Der Hubraum verdoppelte sich. Lotus allerdings hatte noch keinen geeigneten Motor. BRM stellte den aus zwei 8 Zylindern zusammengesetzten 16 Zylinder Motor zur verfügung. Der BRM H16 war allerdings unfahrbar. Das schwere vibrierende Aggregat war nur schwer zu beherschen. Auch die Getriebeabstimmung mit dem Motor passte nicht. Nun war Clark gefragt. Seine schier gewaltiges Talent und seine sanfte Fahrweise führten dazu das er den einzigen Sieg eines 16 Zylinders in der F1 einfuhr. Nämlich in Watkins Glan.

      das ungetüm im Rücken



      Ab dem 3. Rennen der Saison 1967 kam der Legendäre Lotus 49. In Verbindung mit dem neuen Cosworth Motor war die Kombination schier unschlagbar. Clark und sein Teamkollege Graham Hill holten sich alle Trainingsbestzeiten. Das einzige was verhinderte das Clark mehr als 4 Rennen gewann, war der Defektteufel. Hill konnte garkein Rennen gewinnen. Am Nürburgring holte sich Clark die Pole-position mit 9 sekunden vorsprung vor dem 2. Doch sein beeindruckenstes Rennen sollte Clark in Monza abliefern. Clark lag wie immer in Führung, verlor aber dann eine Runde an der Box. Diese holte Clark wieder auf, setzte sich wieder an die Spitze und verbesserte permanent den Rundenrekord und erreichte sogar seine Qualifikationszeit. Kurz vor schluss allerdings versagte die Benzinpumpe und Clark wurde dann doch nur 3. Dennoch ging dieses Rennen zum vielleicht beeindruckensten Rennen in die F1 Geschichte ein.

      Das Überauto Lotus 49






      Eine weitere Demonstration seiner schier unmenschlichen Fahrzeugbeherschung, zeigte Clark beim 1000 km Rennen auf dem Nürburgring. Bei diesem Rennen ging er mit einem Lotus Sportwagen an den Start der nur 110 PS leistete. Andere Wagen hatten bis zu 390 PS. Auch die Konkurenz mit Lorenzo Bandini und dem WM von 1961, Phil Hill, war erstklassig. Clark qualifizierte sich als 7. und ging im Rennen nach der ersten Runde mit über 20 sekunden Vorsprung über die Linie. Clark kam die schwächere Leistung zugute, da mehr Traktion herschte. Allerdings trocknete die Strecke immer weiter ab. Doch Clark behielt die Führung gegen Autos mit fast 3 mal soviel Leistung. Allerdings gab es wie in Monza auch hier wieder kein Happy End. In der 12. Runde brach sein Auspuff und Gaase kamen ins Cockpit. Als Clark benommen wurde, kam er von der Straße ab, blieb aber unverletzt.




      Tödlicher Unfall




      Die F1 Saison 1968 begann wieder mal mit einem Sieg von Clark, wo er den späteren 2 maligen WM und Teamkollegen mal wieder überlegen mit über 25 sekunden vorsprung im Ziel schlug. Die Tabbakwerbung hielt einzug in die F1. Und auch Clark sollte Geld verdienen mit den Rennwagen. Zur damaligen Zeit war es üblich auch an weiteren Rahmenrennen der F1 teil zu nehmen. Somit auch an der Formel 2. Bei dem Rennen in Hockenheim verunglückte Clark tödlich in einem Streckenabschnitt im Wald. Vermutlich durch einen schleichenen Plattfuß der ihm bei voller Geschwindigkeit auf den endlosen geraden zum Verhängniss wurde. Clark schleuderte in den Wald und prallte gegen einen Baum. Keiner hatte den Unfall beobachtet. In einer verzweifelten tat versuchte Clark den Wagen durch vollgas auf dem Waldboden noch zu drehen, doch durch die vielen Bäume hatte er keine Chance. Clark wurde 32 Jahre alt.





      Das Wrack des Schotten





      Jim Clark geht als der vielleicht beste Formel 1 Fahrer aller zeiten in die Geschichte ein. Zu seiner Zeit war er schier unbesiegbar. Hochkaräter wie Jackie Stewart, Alain Prost oder Ayerton Senna war er Idol. Juan Manuel Fangio sagte kurz vor seinem Tod 1995, das Clark der mit Abstand größte Fahrer aller Zeiten sei. Mit 25 Siegen und 33 Poles, war er der erfolgreichste Fahrer zu seiner Zeit. Zählt man die anderen Formel 1 Rennen noch hinzu die nicht gewertet wurde, dann kommt Clark auf über 50 Formel 1 Siege. Sein Tod schockte die Formel 1 zutiefst und erschütterte sie in ihren Grundmauern. Denn nicht nur fahrerisch konnte Clark punkten. Er war ein Charakterstarker und sympatischer Mann der im Fahrerlager hohes ansehen und viele freunde hatte. Mit an erster stelle sein Freund und Teamchef Colin Chapman. Ein vergleichbare Reaktion gab es 26 Jahre später beim Tod Ayerton Sennas.






      Starts: 72



      Siege: 25



      Pole-positions: 33



      SR: 28



      Weltmeistertitel: 2



      James „Jim“ Clark junior ( 04.03.1936 - 07.04.1968 )

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Jazzmaster ()

    • Naja, was heißt denn schon "einer der Besten" ?? Wie definiert man den Besten ?? Durch Statistiken...hmm, könnte man, aber danach muss man sich nicht unbedingt richten. Wer weiß schon von uns, wer der Beste ist/war ?? Vllt ist ja "der Beste" in den frühen 60er durch einen Bremsplatten bei seiner F1-Testfahrt ums Leben gekommen oder bekam nie eine richtige Chance, sein Könne zu zeigen. Es wird immer über Fangio, Clark, Senna und Schumacher (chronologische Folge) geredet, aber angenommen, alle 4 würden bspw in den 70ern mit den entsprechenden Autos fahren, glaubt ihr, dass dann alle 4 gleich gut wären (weil sie ja ANGEBLICH die Besten in den 60 jährigen F1 Geschihte waren)?
      Wer weiß.....ich bleibe dabei, den Besten kann man nicht herausfinden, denn dazu gibt es zu viele Faktoren, die sich im Laufe der F1 änderten. Sicherlich gab es gute und schlechte, ja sogar sehr gute und sehr schlechte, aber "den Besten".....da überwiegt wohl die Subjektivität. ;)
      "Racing,competing,it´s in my blood. It`s part of me, it`s part of my life. I have been doing it all my life and it stands out above everything else." (A Senna)
    • Senna Fan, im ersten Satz hast du es ja richtig ausgedrückt. Einer der besten. Ich glaub du hast meinen Beitrag nicht kapiert. Ich hab den Beitrag völlig neutral geschrieben. Ich bin kein Clark Fan sondern finde das er einer der besten aller Zeiten war und eine besondere persönlichkeit und prima Typ. Es kommt auch nirgends im Artikel vor das ich behaupte das er der beste ist. Also frage ich mich was dein Beitrag sollte. Und ich war es der nicht nur einmal gesagt hat das es meiner Meinung nach keinen BESTEN gibt.

      Der Beitrag sollte mehr ein gegengewicht zu den ständigen Schumacher und senna vergötterungsthreads werden. Damit man die alten haudegen auch mal nicht vergisst.

      Und zu dir Max. Im grunde ist es genau umgekehrt. Die damalige leistung ist viel höher einzuschätzen weil man auf schmalen reifen ohne jegliche fahrerisch hilfe fahren musste. Da kristalisierte sich erst recht ein genie heraus. Dengst du in den 90ern wars anders? Was war denn mit dem McLaren von Prost und Senna. Im grunde nix anderes wie mit dem Lotus von Clark. Er war haushoch überlegen. Bloß mit dem unterschied das er den 2 maligen WM Hill immer voll im griff hatte. Und der konnte sicher auch gut Autofahren.

      Ich würde an deiner stelle nicht so tun als währe das damals keine Leistung gewesen. Gerade damals war es ne leistung in solchen Autos so heraus zu stechen.
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